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Eine Woche reichte ihr, um zum Star der Partei zu werden

Alexandria Ocasio-Cortez ist eloquent, links und telegen. Das ist für Republikaner kaum auszuhalten. Für manche Demokraten auch nicht.

Hubert Wetzel, Washington
Alexandria Ocasio-Cortez mit ihrer Parteikollegin Jahana Hayes an ihrem ersten Tag im US-Kongress. Foto: Carlyn Kaster (AP)
Alexandria Ocasio-Cortez mit ihrer Parteikollegin Jahana Hayes an ihrem ersten Tag im US-Kongress. Foto: Carlyn Kaster (AP)

Am Dienstag traten im amerikanischen Fernsehen vier Menschen auf. Der erste war der Präsident. Donald Trump sass an seinem Schreibtisch im Oval Office und erzählte den Bürgerinnen und Bürgern vom Vandalenangriff, den das Land derzeit erdulden müsse. Danach waren die Demokraten mit ihrer Antwortrede dran. Nancy Pelosi, Vorsitzende des Abgeordnetenhauses, und Chuck Schumer, Chef der demokratischen Minderheitsfraktion im Senat, standen an einem Rednerpult, hinter sich eine Reihe amerikanischer Flaggen. Sie sahen ein bisschen aus wie der Farmer und seine Frau auf dem Gemälde «American Gothic» von Grant Wood – starr, ernst und vom vielen Sorgenmachen verhärmt.

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