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13 Arbeiter sterben auf Rios Olympia-Baustellen

Rio de Janeiro ist mit den Vorbereitungen für die Olympischen Spiele im Verzug. Die Behörden fürchten weitere Opfer, weil der Druck auf die Bauarbeiter noch steigt.

«Erschreckende Zahl für nur eine Stadt»: Der Velodrome entsteht im Olympia-Park in Rio de Janeiro. (Archivbild)
«Erschreckende Zahl für nur eine Stadt»: Der Velodrome entsteht im Olympia-Park in Rio de Janeiro. (Archivbild)
Leo Correa, Keystone

Auf den Baustellen für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind in den vergangenen drei Jahren nach offiziellen Angaben 13 Menschen getötet worden. Dies sei eine «erschreckende Zahl» für nur eine Stadt.

Der Inspektor Robson Leite von der Arbeitsaufsichtsbehörde des brasilianischen Bundesstaats Rio de Janeiro verwies am Montag auf die Bauarbeiten für die Fussballweltmeisterschaft 2014, bei der landesweit acht Menschen getötet worden seien.

Spiele finden im August statt

Den Angaben zufolge, die sich auf die Jahre 2013 bis 2016 beziehen, starben allein drei Arbeiter bei der Erweiterung der U-Bahn in Rio de Janeiro. Zwei Arbeiter seien bei Unfällen im Olympia-Park getötet worden, wo die meisten Wettbewerbe stattfinden werden.

Da viele Baustellen im Verzug sind, fürchtet die Behörde weitere Opfer. Die Olympischen Spiele finden vom 5. bis zum 21. August in Rio de Janeiro statt.

SDA/chk

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