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Fidel Castro war wieder einmal tot

Die Gerüchte über den Tod des kubanischen Revolutionärs waren in den letzten Tagen besonders zahlreich und schienen glaubwürdiger als auch schon. Gestern wurden sie einmal mehr widerlegt.

Während der letzten paar Wochen war es wieder so weit: Auf Twitter und in anderen sozialen Netzwerken jagten sich die Gerüchte, Fidel Castro liege im Sterben oder sei bereits tot. Das passiert seit Jahren und Jahrzehnten, aber diesmal konnten die medialen Totengräber des Máximo Líder mit einer langen Liste von Indizien aufwarten: Nicht nur war Castro von der öffentlichen Bildfläche verschwunden, nachdem er sich vergangenen März in Havanna mit Papst Benedikt XVI. getroffen hatte. Es war seither auch kein Foto mehr von ihm erschienen. Seine letzte Reflexion – jene in kubanischen und linken ausländischen Medien publizierten Betrachtungen zum Weltgeschehen – stammte von Mitte Juni. Als sein ideologischer Gesinnungsgenosse Hugo Chávez am 7. Oktober die venezolanischen Präsidentschaftswahlen gewann, unterliess es Fidel, ihm zu gratulieren.

Mit einem Hirnschlag auf dem Sterbebett

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