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Für Dilma Rousseff sieht es düster aus

Ein charismatischer Gegner, schlechte Wirtschaftszahlen und jetzt auch noch ein sich täglich verschlimmernder Korruptionsskandal – Brasiliens Präsidentin zittert um ihr Amt.

Schmiergeldgerüchte setzen ihr zu: Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff muss sich gegen Anschuldigungen wehren. Foto: Eraldo Peres (AP Photo, Keystone)
Schmiergeldgerüchte setzen ihr zu: Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff muss sich gegen Anschuldigungen wehren. Foto: Eraldo Peres (AP Photo, Keystone)

Über der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff scheint sich der perfekte Sturm zusammenzubrauen: Gestern hat die im ersten Wahlgang drittplatzierte Marina Silva nach langem Zögern bekannt gegeben, im Hinblick auf den Stichentscheid vom 26. Oktober den gemässigt konservativen Kandidaten Aécio Neves zu unterstützen. Der Entscheid ist einerseits auf das Verhandlungsgeschick des ehemaligen Gouverneurs von der Partei der brasilianischen Sozialdemokratie (PSDB) zurückzuführen; andererseits auf die Schmutzkampagne, die Rousseffs Arbeiterpartei (PT) vor dem ersten Wahlgang gegen Silva losgetreten hatte. Niemand kann es der ehemaligen Umweltministerin verübeln, wenn sie nach all den Verleumdungen dazu aufruft, die amtierende Präsidentin abzuwählen.

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