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«Für einen neuen Vertrag ist es zu früh»

Für den Chef der Schweizer Delegation an der Klimakonferenz in Cancún ist ein Erfolg im internationalen Klimaschutz nur über multilaterale Abkommen möglich.

Weltweit schmelzen Eisberge und Gletscher: Um den Klimawandel zu stoppen oder zu bremsen, braucht es laut Frank Perrez eine weltweite, multilaterale Zusammenarbeit.
Weltweit schmelzen Eisberge und Gletscher: Um den Klimawandel zu stoppen oder zu bremsen, braucht es laut Frank Perrez eine weltweite, multilaterale Zusammenarbeit.
Keystone

Herr Perrez, am Montag beginnt die Konferenz in Cancún. Die Schweiz will sich dafür einsetzen, dass sich die Erde nicht stärker als 2 Grad erwärmt. Das steht doch schon im Abkommen von Kopenhagen.

Schon, nur hat die Staatengemeinschaft den Beschluss von Kopenhagen nur zur Kenntnis genommen, nicht aber formell akzeptiert. Die Verankerung des 2-Grad-Ziels reicht allerdings nicht aus, um im internationalen Klimaschutz weiterzukommen. Es muss vertraglich festgesetzt sein, dass die globalen Treibhausgas-Emissionen bis 2050 um 50 Prozent reduziert werden.

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