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Jetzt startet Biden einen Frontalangriff gegen Buttigieg

Der frühere US-Vizepräsident legt seine Zurückhaltung ab. Während er mit Barack Obama Krisen gelöst habe, hätte sein Konkurrent sich um «dekorative Laternen» gekümmert.

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Der interne Wahlkampf wird bissiger: Ex-Bürgermeister Buttigieg (l.) und Ex-Vizepräsident Biden. Bild: Keystone
Der interne Wahlkampf wird bissiger: Ex-Bürgermeister Buttigieg (l.) und Ex-Vizepräsident Biden. Bild: Keystone

Knapp eine Woche nach Pete Buttigiegs starkem Abschneiden bei der ersten Vorwahl um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten greift der frühere US-Vizepräsident Joe Biden den jungen Ex-Bürgermeister direkt an.

In einem Videoclip stellte der 77-jährige Biden am Samstag seine politischen Erfolge als Vize des damaligen Präsidenten Barack Obamas heraus und porträtierte den 38-jährigen Buttigieg als unerfahrenen Lokalpolitiker. Bislang hatten sich Biden und andere demokratische Präsidentschaftsbewerber in Sachen bissiger Negativwerbung über einander eher zurückgehalten.

Während Biden geholfen habe, die Wirtschaft anzukurbeln und internationale Krisen zu lösen, habe sich Buttigieg als Bürgermeister von South Bend im Bundesstaat Indiana um «dekorative Laternen» und «die Revitalisierung von Bürgersteigen» gekümmert, hiess es in dem Clip. Bidens Erfolge sind in dem Video mit dramatischer Musik untermalt, jene Buttigiegs mit kindisch anmutender Musik.

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Der moderate Kandidat Buttigieg war aus der Vorwahl im US-Bundesstaat Iowa am vergangenen Montag überraschend als Sieger hervorgegangen, knapp vor dem linksgerichteten Senator Bernie Sanders.

Der ebenfalls als moderat geltenden Biden, der in landesweiten Umfragen lange in Führung lag, kam nur auf einen enttäuschenden vierten Platz. Auch in New Hampshire, wo am Dienstag abgestimmt werden soll, werden Buttigieg gute Chancen eingeräumt. Biden hatte bereits bei einer TV-Debatte in der Nacht zum Samstag die mangelnde Erfahrung des früheren Bürgermeisters kritisiert.

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(SDA)

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