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Korruptionsskandal in New York

Die Polizei in New York hat fünf Lokalpolitiker verhaftet. Einer davon soll den andern Geld geboten haben, um für das Bürgermeisteramt der Ostküstenmetropole kandidieren zu können.

Ein verdeckter Ermittler hatte an konspirativen Treffen von Lokalpolitikern teilgenommen: Staatsanwalt Preet Bharara (r.) und der der zuständige FBI Vizedirektor George Venizelos erläutern den Korruptionsfall vor der Presse in New York. (2. April 2013)
Ein verdeckter Ermittler hatte an konspirativen Treffen von Lokalpolitikern teilgenommen: Staatsanwalt Preet Bharara (r.) und der der zuständige FBI Vizedirektor George Venizelos erläutern den Korruptionsfall vor der Presse in New York. (2. April 2013)
Keystone
Ein Demokrat soll Republkanern Geld geboten haben, um für ihre Partei ins Rennen ums New Yorker Bürgermeisteramt gehen zu können: Demokrat Malcolm Smith (l.) und der republikanische Stadtrat Daniel Halloran wurden festgenommen.
Ein Demokrat soll Republkanern Geld geboten haben, um für ihre Partei ins Rennen ums New Yorker Bürgermeisteramt gehen zu können: Demokrat Malcolm Smith (l.) und der republikanische Stadtrat Daniel Halloran wurden festgenommen.
AFP
Im Zentrum der Verschwörung soll Malcolm Smith stehen, der im Senat des Bundesstaats New York sitzt. (2. April 2013)
Im Zentrum der Verschwörung soll Malcolm Smith stehen, der im Senat des Bundesstaats New York sitzt. (2. April 2013)
Reuters
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Ein Korruptionsskandal überschattet das Rennen um die Nachfolge von New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg. Die US-Polizei nahm am Dienstag den einflussreichen Lokalpolitiker Malcolm Smith fest, der versucht haben soll, sich eine Kandidatur bei der Wahl im Herbst zu erkaufen.

Neben Smith wurden fünf weitere Verdächtige festgenommen, darunter der republikanische Stadtrat Dan Halloran und andere Lokalpolitiker. Der 56-jährige Smith sitzt für die Demokraten im Senat des Bundesstaats New York. Er steht nach Justizangaben im Verdacht, Vertretern der Republikaner in New York insgesamt 80'000 Dollar geboten zu haben, um für die Partei in der Ostküstenmetropole antreten zu können.

Bis zu 25 Jahre Gefängnis

Die Bundespolizei kam der mutmasslichen Verschwörung demnach mit Hilfe eines verdeckten Ermittlers auf die Spur, der bei den konspirativen Treffen anwesend war. Bei einer Verurteilung droht Smith eine Haftstrafe von bis zu 25 Jahren.

Der parteilose Bloomberg darf nach drei Amtszeiten nicht erneut kandidieren. Als derzeit aussichtsreichste Bewerberin gilt die Stadtratsvorsitzende Christine Quinn. Die Demokratin wäre die erste offen homosexuelle Politikerin an der Spitze von New York.

(AFP)

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