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Kuba hebt Importverbot für Autos auf

Die alten Limousinen in den Strassen Havannas erhalten Konkurrenz: Kuba hat die freie Einfuhr und Vermarktung von Autos genehmigt. Fünf Jahrzehnte lang war dies untersagt.

Solche Wagen prägten bisher das Strassenbild Havannas: Eine alte Limousine aus amerikanischer Produktion in der kubanischen Hauptstadt. (1. Oktober 2013)
Solche Wagen prägten bisher das Strassenbild Havannas: Eine alte Limousine aus amerikanischer Produktion in der kubanischen Hauptstadt. (1. Oktober 2013)
Reuters

Kuba genehmigt die freie Einfuhr und Vermarktung von Autos, die fünf Jahrzehnte lang untersagt war. Wie die Zeitung «Granma», das Zentralorgan der Kommunistischen Partei Kubas, berichtete, fiel die entsprechende Entscheidung am Mittwoch im kubanischen Kabinett. Die neuen juristischen Bestimmungen würden in den kommenden Tagen im Amtsblatt veröffentlicht, hiess es.

Der freie Import und Handel mit Autos zu marktüblichen Preisen war in Kuba über 50 Jahre lang verboten. Die Massnahme ist Teil der von Staatschef Raúl Castro angekündigten Reformen zur wirtschaftlichen Öffnung des Landes.

Erst seit Herbst 2011 ist in Kuba der Handel mit Autos wieder erlaubt. Davor durften Kubaner nur Autos kaufen oder verkaufen, die vor der Revolution 1959 gebaut worden waren – es sind meist die alten US-Limousinen, die das Bild der Hauptstadt Havannas prägen.

(AFP)

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