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Nach Newtown-Amoklauf: Drastische Verschärfung des Waffengesetzes

Der Tod von 20 Kindern und sieben Erwachsenen bleibt nicht ohne Folgen: Die Parteispitzen im US-Bundesstaat Connecticut beschliessen ein Verkaufsverbot von Magazinen und schärfere Kontrollen bei Waffenkäufen.

«Lehrer gegen Waffengewalt»: Bewohner von Newtown demonstrieren für ein schärferes Waffengesetz. (28. März 2013)
«Lehrer gegen Waffengewalt»: Bewohner von Newtown demonstrieren für ein schärferes Waffengesetz. (28. März 2013)
Reuters

Als Reaktion auf den Amoklauf von Newtown strebt der US-Staat Connecticut eine drastische Verschärfung des Waffenrechts an. Nach wochenlangen Verhandlungen verständigten sich die Spitzenvertreter der Parteien unter anderem auf ein Verkaufsverbot von Magazinen mit hoher Patronenkapazität, wie sie bei dem Amoklauf im vergangenen Dezember verwendet wurden. Zudem sollen die derzeit im Umlauf befindlichen Magazine mit mehr als zehn Patronen neu registriert werden. Private Waffenverkäufe sollen besser kontrolliert werden.

Senatspräsident Donald E. Williams Jr. erklärte, die Verhandlungen hätten eines «der strengsten und umfassendsten Waffengesetze der USA» hervorgebracht. Allerdings handelt es sich um einen Kompromiss, denn die Forderung nach einem kompletten Verbot von Magazinen mit hoher Patronenkapazität wurde abgeschwächt.

Bei dem Amoklauf an einer Grundschule in der Kleinstadt Newtown im vergangenen Dezember kamen insgesamt 28 Menschen ums Leben, darunter 20 Kinder, sechs Angestellte einer Schule sowie die Mutter des Täters. Der 20 Jahre alte Täter tötete sich anschliessend selbst. Das Massaker hatte eine landesweite Kontroverse über die Waffengesetze in den USA ausgelöst.

(dapd)

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