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«Nun ist die Gewalt hier»

In Rio ist die Gewalt eskaliert: Polizei und Armee gingen am Donnerstag mit Panzern gegen Drogendealer vor. Seit Sonntag wurden 30 Menschen getötet. Brasilien fürchtet um das Image der Stadt.

Wie im Krieg: Sicherheitskräfte und Schützenpanzer auf Rios Strassen.
Wie im Krieg: Sicherheitskräfte und Schützenpanzer auf Rios Strassen.
Keystone

Der Grund für die Gewaltexzesse in Rio de Janeiro hängt paradoxerweise mit dem Erfolg der Ordnungskräfte zusammen. Die Stadt ist Austragungsort für die Fussball-WM 2014 sowie für die Olympischen Spiele 2016. Deshalb setzen die Behörden alles daran, Rios internationales Image als Hort der Kriminalität und des Drogenhandels zu verbessern. Dazu haben in jüngster Zeit Sondereinheiten der Polizei in einem Dutzend Favelas Dauerpräsenz markiert, wobei es ihnen gelang, die kriminellen Banden weitgehend zu vertreiben.

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