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Öko-Apostel Obama fährt neu eine Benzinschleuder

Er ist vielleicht der grünste Präsident, den die USA jemals hatte. Doch mit seiner neuen Aufgabe wird Barack Obama auch gleichzeitig zum Umweltsünder – ob er will oder nicht.

Als neuer US-Präsident darf Barack Obama den goldenen Käfig des Weissen Hauses nicht ohne aufwendige Sicherheitsvorkehrungen verlassen. Der Konvoi des Präsidenten umfasst bis zu 35 Fahrzeuge.
Als neuer US-Präsident darf Barack Obama den goldenen Käfig des Weissen Hauses nicht ohne aufwendige Sicherheitsvorkehrungen verlassen. Der Konvoi des Präsidenten umfasst bis zu 35 Fahrzeuge.
Keystone
Der jeweilige Wagen, der den US-Präsidenten beherbergt, wird Cadillac One genannt. Der Name ist in Analogie zum berühmten präsidialen Jumbojet, der Air Force One, entstanden. Die Sicherheitskräfte nennen die Limousine liebevoll «The Beast».
Der jeweilige Wagen, der den US-Präsidenten beherbergt, wird Cadillac One genannt. Der Name ist in Analogie zum berühmten präsidialen Jumbojet, der Air Force One, entstanden. Die Sicherheitskräfte nennen die Limousine liebevoll «The Beast».
Keystone
Bill Clinton liess sich während seiner Präsidentschaft in einem Cadillac Fleetwood Brougham chauffieren.
Bill Clinton liess sich während seiner Präsidentschaft in einem Cadillac Fleetwood Brougham chauffieren.
Keystone
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In seiner Wahlkampagne versprach Barack Obama noch grossmundig, bis 2015 die US-Strassen mit einer Million Hybrid-Fahrzeugen zu bevölkern. Ausserdem bekräftigt er sein Vorhaben, bis 2050 den CO2 um 80 Prozent zu reduzieren sowie 15 Milliarden in die Entwicklung von energiesparenden Technologien zu investieren. «Es ist Zeit, dieses Problem anzugehen. Es gibt kein Zögern und kein Leugnen mehr», skandierte er. Sogar die Autoflotte des Weissen Hauses wollte er auf «grün» umstellen. Privat fuhr Obama selbst ein umweltfreundliches Fahrzeug, einen Ford Escape Hybrid.

Und jetzt das: Der grüne Obama wird aus beruflichen Gründen selbst zum CO2-Sünder. Denn als Präsident ist er gezwungen, ein weniger sparsames Modell zu fahren – die Hochsicherheitslimousine. Und die ist alles andere als grün. Der gepanzerte Wagen hat eine Karosserie aus Stahl, Alu, Titan und Keramik, die Fenster sind bis zu 12 Zentimeter dick. Das macht ihn zwar bomben- und pistolensicher, fordert aber seinen Tribut beim Tanken: Auf 100 Kilometer verbraucht die Bolide von General Motors 23,5 Liter Benzin. Und damit nicht genug: Gleich drei identische Benzinschleudern sind unterwegs, wenn Obama von A nach B will. Zwei Fahrzeuge bringen als Lockvögel mögliche Terroristen und Paparazzi auf falsche Fährten.

Zwar gibt es auch Hybride mit Vierradantrieb, bis jedoch das erste voll gepanzerte Öko-Auto auf dem Markt ist, kann es noch eine Weile dauern.

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