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Pensionierter General verhindert dank Twitter seine Festnahme

Weil er die protestierenden Demonstranten in Venezuela unterstützt, sollte Ex-General Ángel Vivas verhaftet werden. Seine Anhänger schlugen die Polizei jedoch in die Flucht.

Ángel Vivas ist einer der prominentesten Gegner von Präsident Nicolás Maduro: Anhänger des ehemaligen Generals zwingen Polizisten zum Rückzug. (23. Februar 2014)
Ángel Vivas ist einer der prominentesten Gegner von Präsident Nicolás Maduro: Anhänger des ehemaligen Generals zwingen Polizisten zum Rückzug. (23. Februar 2014)
Keystone

Zahlreiche Anhänger eines führenden Regierungsgegners haben in Venezuela dessen Festnahme verhindert. Der ehemalige General Ángel Vivas hatte gestern über den Kurznachrichtendienst Twitter mitgeteilt, dass «kubanische und venezolanische Handlanger» ihn festnehmen wollten. Kurz darauf versammelte sich eine grössere Menge seiner Unterstützer vor seinem Haus und begann damit, Barrikaden zu bauen. Die Sicherheitskräfte zogen sich daraufhin zurück.

Vivas' Anwalt erklärte, die Sicherheitskräfte hätten keinen Haftbefehl vorweisen können. Allerdings hatte Präsident Nicolás Maduro am Samstag die Festnahme angeordnet, weil Vivas die Studenten bei ihren Blockaden in Caracas mit Ratschlägen unterstützt habe, die zum Tod eines Regierungsanhängers geführt hätten.

General Ángel Vivas ruft seine Anhänger zum Widerstand auf. (Quelle: Ricardo Piña/Storyful)

Zehntausende Demonstranten sind am Wochenende bei der bislang grössten Kundgebung gegen Maduro in Caracas auf die Strasse gegangen. Auch Regierungsanhänger demonstrierten. Die Zahl der Toten seit Beginn der Massenproteste vor zehn Tagen stieg auf zehn. Die Unzufriedenheit in dem Land entzündet sich an hohen Kriminalitätsraten, Nahrungsmittelknappheit und weiteren grossen Wirtschaftsproblemen.

SDA/ldc

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