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Playmate will über seine angebliche Trump-Affäre sprechen

Eine weitere Frau will sich gerichtlich von ihrer Schweigevereinbarung über eine angebliche Affäre mit US-Präsident Donald Trump entbinden lassen.

Hat eine Klage bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht: Das frühere «Playboy»-Model Karen McDougal. (Archivbild)
Hat eine Klage bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht: Das frühere «Playboy»-Model Karen McDougal. (Archivbild)
Dimitrios Kambouris/Getty Images, AFP
Die US-Botschafterin bei der Uno, Nikki Haley, hat Gerüchte über eine angebliche Affäre mit US-Präsident Donald Trump aufs Schärfste zurückgewiesen. Diese seien «beleidigend» und «widerwärtig», sagte Haley in einem Podcast-Interview mit dem US-Magazin «Politico».
Die US-Botschafterin bei der Uno, Nikki Haley, hat Gerüchte über eine angebliche Affäre mit US-Präsident Donald Trump aufs Schärfste zurückgewiesen. Diese seien «beleidigend» und «widerwärtig», sagte Haley in einem Podcast-Interview mit dem US-Magazin «Politico».
Justin Lane, Keystone
Auch Pornodarstellerin Stormy Daniels will die Aufhebung einer Schweigevereinbarung über eine angebliche Affäre mit dem heutigen US-Präsidenten Donald Trump erwirken.
Auch Pornodarstellerin Stormy Daniels will die Aufhebung einer Schweigevereinbarung über eine angebliche Affäre mit dem heutigen US-Präsidenten Donald Trump erwirken.
Arely D. Castillo, Keystone
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Nach der Pornodarstellerin Stormy Daniels will noch eine zweite Frau die Aufhebung einer Schweigevereinbarung über eine angebliche Affäre mit dem heutigen US-Präsidenten Donald Trump erwirken. Es handelt sich um das frühere «Playboy»-Model Karen McDougal.

Die Anwälte der Frau reichten am Dienstag eine entsprechende Klage bei einem Gericht in Los Angeles ein. Sie führen unter anderem ins Feld, dass ihre heute 46-jährige Mandantin seinerzeit über die Natur der Vereinbarung in die Irre geführt worden sei.

Medienunternehmen erwarb Rechte

Die Klage richtet sich gegen das Medienunternehmen American Media Inc. (AMI), das Mutterhaus des Skandalblatts «National Enquirer». AMI erwarb der Klage zufolge während des Wahlkampfs 2016 für 150'000 Dollardie Exklusivrechte an McDougals Geschichte über die angebliche Affäre. Das Unternehmen hatte demnach aber nie vor, die Geschichte zu veröffentlichen. Das Unternehmen habe dies in den Verhandlungen über den Deal mit der Freundschaft von AMI-Chef David Pecker zu Trump begründet.

Eines der Hauptargumente des früheren «Playmates» in der Klage lautet, dass sie die Vereinbarung so verstanden habe, AMI würde ihre Laufbahn als Gesundheits- und Fitnessexpertin mit einer Serie von Publikationen vorantreiben. Dies sei dann aber nicht geschehen. Sie habe erst später festgestellt, dass der Deal dem Unternehmen lediglich das «Recht» zu solchen Publikationen gebe, AMI aber nicht dazu verpflichte.

Trump-Lager drohte angeblich mit Ruin

In der Klage wird auch von angeblichen Drohungen aus dem Trump-Lager gegen McDougal berichtet. Das Rechtsberaterteam des Präsidenten habe ihr gedroht, sie «finanziell zu ruinieren», wenn sie den Medien die angebliche Affäre schildere. Der «New Yorker» hatte bereits im Februar ausführlich darüber berichtet.

Die Sexbeziehung zu dem Immobilienmogul und TV-Star will McDougal nach eigener Schilderung über rund zehn Monate hinweg in den Jahren 2006 und 2007 gehabt haben. Trumps angebliche andere Affäre mit Stormy Daniels fällt teilweise in denselben Zeitraum. Trump war damals bereits mit seiner dritten Ehefrau und der heutigen First Lady Melania verheiratet, ihr gemeinsamer Sohn Barron war wenige Monate alt.

Trump hat eine Affäre sowohl mit McDougal als auch mit Stormy Daniels dementiert. Der 39-jährige Pornostar, der mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heisst, geht ebenfalls mit einer Klage gegen eine Stillschweigevereinbarung vor.

SDA/chk

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