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Präsident Bush erklärt Texas zum Katastrophengebiet

Hurrikan Ike hat schwere Verwüstungen angerichtet. Retter haben ihren Einsatz begonnen. Der Sturm hat sich inzwischen abgeschwächt.

Solange der Giftmüll da ist, können die Menschen nicht heimkehren: Galveston ist von Abfall übersät.
Solange der Giftmüll da ist, können die Menschen nicht heimkehren: Galveston ist von Abfall übersät.
Keystone
Wettlauf gegen die Zeit: Galveston muss den Schlamm loswerden, bevor die Menschen heimkehren.
Wettlauf gegen die Zeit: Galveston muss den Schlamm loswerden, bevor die Menschen heimkehren.
Keystone
...und Rettungsboote. An vielen Orten werden sie bereits wieder gebraucht...
...und Rettungsboote. An vielen Orten werden sie bereits wieder gebraucht...
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Rund zwölf Stunden nach seiner Ankunft an der texanischen Küste ist der Hurrikan «Ike» zu einem Tropensturm herabgestuft worden. Dies teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami in Florida mit.

Die Windgeschwindigkeiten betrügen nun noch 95 Stundenkilometer. Heftiger Regen und mögliche Tornados bleiben aber eine Gefahr. Die Behörden starteten inzwischen mit einer grossangelegten Rettungsaktion und der Suche nach möglichen Opfern.

Helikopter unterwegs

«Leben zu retten hat oberste Priorität», sagte der Chef der US- Katastrophenschutzbehörde FEMA, David Paulison. Es seien zahlreiche Helikopter der Streitkräfte und der Küstenwache unterwegs. Über 1000 Rettungskräfte seien im Einsatz. Besonderes Augenmerk gelte der Gegend um die Inselstadt Galveston, wo etwa 23'000 Einwohner in ihren Häusern geblieben waren.

Der riesige Wirbelsturm Ike war in der Nacht zum Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Stundenkilometern nahe Galveston auf Land getroffen. Die Stadt, die auf einer Insel vor der Küste liegt, wurde überflutet.

Auch in anderen Küstenabschnitten standen Tausende Häuser unter Wasser, zahlreiche Dächer wurden weggerissen. Der Grossraum Huston mit seinen 4,5 Millionen Menschen lag im Dunkeln, da der Strom ausgefallen war.

Allerdings hat Ike offenbar nicht so schlimm gewütet wie befürchtet. Das schlimmste Szenario sei nicht eingetreten, sagte der texanische Gouverneur Rick Perry.

Der Minister für innere Sicherheit, Michael Chertoff, sagte, ihm lägen unbestätigte Berichte vor, wonach es «einige Tote» gegeben habe. Aber auch nach seiner Einschätzung sei das Schlimmstmögliche ausgeblieben.

sda/ap/grü

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