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Auf der Suche nach Erlösung

Nach einem Sturz wurde Josué Lobo (7) zum Pflegefall. Darum reist seine Familie in einer Karawane von Honduras in Richtung USA.

Boris Herrmann, San Pedro Sula
Vater Nelson Lobo mit seinem behinderten Sohn in Tecun Uman vor der guatemaltekisch-mexikanischen Grenze. Foto: Boris Herrmann
Vater Nelson Lobo mit seinem behinderten Sohn in Tecun Uman vor der guatemaltekisch-mexikanischen Grenze. Foto: Boris Herrmann

Josué war drei Jahre alt, als er beim Abendessen rückwärts mit dem Stuhl umkippte. «Bis zu diesem Moment», sagt sein Vater Nelson Lobo, «war er ein ganz normaler Junge.» Er war einer dieser Jungs, die eben manchmal am Tisch herumhampeln, mit ihrem Sitz schaukeln und auch dann weitermachen, wenn man sagt: Halt still! Nelson Lobo und seine Frau Dania waren an dem Abend, der ihr Leben veränderte, abgelenkt, als der Dreijährige sein Gleichgewicht verlor und auf den Hinterkopf knallte. Seitdem ist Josué ein Pflegefall.

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