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Republikaner bringen Feministinnen in die Zwickmühle

In Sachen Abtreibung geht es in den USA nicht immer nur um Gott und Freiheit. Seit neustem sorgen sich Konservative um ungeborene Mädchen. Um «vorgeburtliche Diskriminierung».

«Stand Up for Women's Health»: «Macht euch stark für Frauengesundheit», fordern diese Aktivistinnen von Familienplanungs-Organisationen an einer Grossdemo im April 2011 in Washington. Sie wehren sich gegen die zunehmende Einschränkung der Abtreibung.
«Stand Up for Women's Health»: «Macht euch stark für Frauengesundheit», fordern diese Aktivistinnen von Familienplanungs-Organisationen an einer Grossdemo im April 2011 in Washington. Sie wehren sich gegen die zunehmende Einschränkung der Abtreibung.
Joshua Roberts, Reuters
Trent Franks, republikanischer Abgeordneter aus dem Bundesstaat Arizona, brachte das «Vorgeburts-Diskriminierungs-Gesetz» ein. Es sollte jeden Arzt unter Strafe stellen, der eine Abtreibung vornehme, allein aufgrund des Geschlechts des Fötus. Der Vorstoss scheiterte.
Trent Franks, republikanischer Abgeordneter aus dem Bundesstaat Arizona, brachte das «Vorgeburts-Diskriminierungs-Gesetz» ein. Es sollte jeden Arzt unter Strafe stellen, der eine Abtreibung vornehme, allein aufgrund des Geschlechts des Fötus. Der Vorstoss scheiterte.
Brendan Hoffman, AFP
«Rettet kleine Mädchen»: An einer Demonstration im nordindischen Chandigarh am 1. August 2009 protestiert ein geschminktes Mädchen gegen systematischen «Fötizid» an weiblichen Föten in Asien.
«Rettet kleine Mädchen»: An einer Demonstration im nordindischen Chandigarh am 1. August 2009 protestiert ein geschminktes Mädchen gegen systematischen «Fötizid» an weiblichen Föten in Asien.
Ajay Verma, Reuters
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Die Debatte ist alt, die Positionen sind bezogen, seit Jahrzehnten: Hier die Abtreibungsgegner, für die ein Schwangerschaftsabbruch gotteslästerlich, mörderisch oder psychologisch gefährlich ist. Dort die Abtreibungsliberalisierer, die auf Familienplanung, Selbstbestimmung der Frau und medizinische Sicherheit pochen.

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