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Russland und China zeigen mit dem Finger auf Ferguson

Wie oft kritisieren die USA den Umgang Chinas und Russlands mit Menschenrechten. Nun drehen die ewig Kritisierten den Spiess um, mit spitz formulierten Kommentaren zur Gewalt in Ferguson.

Das US-Justizministerium schaltet sich ein: Polizei von Ferguson. (30. August 2014)
Das US-Justizministerium schaltet sich ein: Polizei von Ferguson. (30. August 2014)
AFP
Nichts soll den Namen Michael Brown beschmutzen: Der Bürgerrechtler Al Sharpton (Mitte) neben dem Vater des getöteten schwarzen Jugendlichen.
Nichts soll den Namen Michael Brown beschmutzen: Der Bürgerrechtler Al Sharpton (Mitte) neben dem Vater des getöteten schwarzen Jugendlichen.
Keystone
Nach dem tödlichen Ereignis zogen Tausende durch den Vorort von St. Louis.
Nach dem tödlichen Ereignis zogen Tausende durch den Vorort von St. Louis.
Keystone
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Staatliche Medien in China und Russland haben die tödlichen Schüsse eines weissen Polizisten auf einen unbewaffneten schwarzen Jugendlichen in der US-Stadt Ferguson und die nachfolgenden Unruhen zum Anlass genommen, die USA in ihrer Berichterstattung als Land der Ungleichheit und brutaler Polizeitaktik darzustellen – offenbar eine willkommene Gelegenheit, häufig geäusserte Kritik Washingtons an den Regierungen in Peking und Moskau zu erwidern. Denn beide Länder ärgern sich immer wieder über amerikanische Proteste bezüglich ihres Umgangs mit Dissidenten und Minderheiten.

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