Sanders stellt Programm vor gegen den «gefährlichsten Präsidenten»

Der «demokratische Sozialist» will Krankenversicherungen für alle und einen Mindestlohn von 15 Dollar.

Auch mit 78 Jahren gewohnt angriffig: Bernie Sanders bei seiner Rede in Brooklyn.

Auch mit 78 Jahren gewohnt angriffig: Bernie Sanders bei seiner Rede in Brooklyn.

(Bild: Keystone)

Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat sein programm für den Präsidentschaftswahlkampf 2020 vorgetellt. In einer Rede in Brooklyn griff er Trump als «gefährlichsten Präsidenten in der modernen amerikanischen Geschichte» an.

Der Senator aus Vermont versprach vor einigen tausend Zuhörern für den Fall seines Siegs die USA zu verändern. Es werde eine Wirtschaft und eine Regierung geben, die «für uns alle arbeitet, nicht nur für die ein Prozent» an der Spitze der Gesellschaft. Sanders, der im Kandidatenrennen der Demokraten für die Präsidentschaftswahl 2016 der ehemaligen Aussenministerin Hillary Clinton unterlag, legte die Kernpunkte seines Programms dar: Krankenversicherungen für alle, Mindeststundenlohn in Höhe von 15 Dollar, Massnahmen gegen den Klimawandel.

«Ich hatte keinen Vater, der mir Millionen Dollar zum Bau von Luxuswolkenkratzern, Casinos und Exlusivklubs» gab, sagte Sanders in Anspielung auf den Immobilienmagnaten Trump. Der Sohn einer eingewanderten jüdischen Arbeiterfamilie wird von vielen jungen Menschen kultisch verehrt. Viele seiner Anhänger sind überzeugt, dass die Demokraten 2016 Trump besiegt hätten, wenn statt Clinton Sanders gegen ihn angetreten wäre.

afp

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt