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Staatschefs erweisen Fidel Castro letzte Ehre

Hunderttausende Menschen haben sich in Havanna auf dem Platz der Revolution versammelt, um vom kubanischen Revolutionsführer Abschied zu nehmen.

Die in einer Staatsflagge gehüllte Urne mit der Asche des früheren Staatspräsidenten ist unterwegs zum Friedhof Santa Ifigenia. (4. Dezember 2016)
Die in einer Staatsflagge gehüllte Urne mit der Asche des früheren Staatspräsidenten ist unterwegs zum Friedhof Santa Ifigenia. (4. Dezember 2016)
Ramon Espinosa, Keystone
Ein Jeep zieht den zweirädrigen, olivgrünen Anhänger, auf der Castros Urne liegt, durch die Strassen von Santiago de Cuba.
Ein Jeep zieht den zweirädrigen, olivgrünen Anhänger, auf der Castros Urne liegt, durch die Strassen von Santiago de Cuba.
Natacha Pisarenko, Keystone
Auch in Guatemala City wird getrauert: Kränze, Flaggen und Erinnerungsstücke vor der kubanischen Botschaft.
Auch in Guatemala City wird getrauert: Kränze, Flaggen und Erinnerungsstücke vor der kubanischen Botschaft.
Orlando Estrada, AFP
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Zahlreiche Staats- und Regierungschefs aus aller Welt und hunderttausende Kubaner haben Abschied von dem kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro genommen. «Fidel ist tot. Aber er ist ungeschlagen gestorben», sagte Ecuadors Präsident Rafael Correa.

«Heute sind wir geeinter denn je, Völker Amerikas», sagte Correa am Dienstagabend bei der zentralen Trauerfeier. Hunderttausende Menschen waren auf dem Platz der Revolution in der kubanischen Hauptstadt Havanna zusammengekommen. Sie schwenkten kubanische Flaggen und skandierten: «Es lebe Fidel.»

Zum Auftakt der Feierlichkeiten hatte eine Schauspielerin den «Triumphmarsch des Rebellenheers» rezitiert. Die Hymne erinnert an die Guerilleros, die 1959 unter Castros Führung den Diktator Fulgencio Batista gestürzt hatten.

«Er war ein Internationalist und Antiimperialist, der stets für die Unterdrückten kämpfte», sagte der südafrikanische Präsident Jacob Zuma. Er dankte Castro für dessen Unterstützung im Kampf gegen das Apartheid-Regime. «Sein Tod ist ein schmerzhafter Verlust.»

Maduro, Ortega, Morales und Correa

Unter anderen waren der venezolanische Präsident Nicolás Maduro, der nicaraguanische Staatschef Daniel Ortega, der bolivianische Präsident Evo Morales und Ecuadors Staatschef Correa nach Kuba gekommen, um Castro die letzte Ehre zu erweisen. Ihre Länder gehören zu der Bolivarianischen Allianz für Amerika (Alba) und zählen zu den engsten Verbündeten Kubas.

SDA/chk

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