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Trump for President

Vor dem Wahljahr 2012 positionieren sich bei den US-Republikanern die Bewerber für die Obama-Nachfolge. Der Kandidatenreigen scheint so unattraktiv, dass sich ein politisches Leichtgewicht ins Spiel bringt.

Donald Trump will es mit US-Präsident Obama aufnehmen: Der New Yorker Milliardär an der CPAC-Konferenz in Washington.
Donald Trump will es mit US-Präsident Obama aufnehmen: Der New Yorker Milliardär an der CPAC-Konferenz in Washington.
Keystone
Der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, erhielt 23 Prozent der Stimmen.
Der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, erhielt 23 Prozent der Stimmen.
Reuters
Gespannt hören die 11'000 Teilnehmer der CPAC-Konferenz Ron Paul bei seiner Rede zu.
Gespannt hören die 11'000 Teilnehmer der CPAC-Konferenz Ron Paul bei seiner Rede zu.
Reuters
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Die ersten US-Republikaner bringen sich für die Präsidentschaftskandidatur in Position. Rund 11'000 Teilnehmer trafen sich aus diesem Grund an der Tagung der American Conservative Union, der Conservative Political Action Conference (CPAC), in Washington.

Dabei schnitten das politische Urgestein Ron Paul und der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, am besten ab. Doch bei der Verkündung der Ergebnisse waren auch zahlreiche Buhrufe zu hören. Beobachter werteten dies als Zeichen, dass die Republikaner noch einen weiten Weg vor sich haben, bevor feststeht, wen sie in das Rennen gegen Obama schicken werden.

Beifall und Jubelrufe für Trump

Im Moment scheint die Situation der Republikaner noch aussichtslos. So aussichtslos, dass sich eine ganz spezielle Persönlichkeit zur Kandidatur berufen fühlt. Wie die Onlinezeitung Sueddeutsche.de berichtet, erklärte der New Yorker Milliardär Donald Trump, dass er sich unter Umständen der Wahl stellen würde. Dies, weil er keinen anderen Bewerber sehe, von dem er sagen würde, er sei fantastisch. Die Teilnehmer der CPAC reagierten auf Trumps Worte mit Beifall und Jubelrufen.

Trumps Auftritt dürfte aber nicht mehr als ein PR-Gag gewesen sein. Denn der schillernde Milliardär hat schon mehrmals Andeutungen in Richtung Präsidentschaftskandidatur gemacht, verfügt aber nur über wenig politische Erfahrung. Offiziell hat bislang noch niemand erklärt, sich um die Kandidatur der Republikaner bewerben zu wollen.

Drei Prozent stimmen für Sarah Palin

Zu den Namen, die immer wieder genannt werden, zählt auch Sarah Palin, die 2008 an der Seite von John McCain gegen Obama angetreten war und seither zu einer Art Galionsfigur der extrem konservativen Tea-Party-Bewegung geworden ist. Von den Teilnehmern des CPAC-Jahrestreffens stimmten jedoch gerade einmal drei Prozent für sie. Die Ex-Gouverneurin von Alaska war als eine der wenigen prominenten Vertreterinnen aus den Reihen der Konservativen nicht persönlich an der Konferenz aufgetreten.

Anderthalb Jahre vor der nächsten Präsidentenwahl in den USA gibt es noch keinen Kandidaten, für den sich die Mehrheit der Republikaner begeistern kann. Ron Paul kam auf 30, Mitt Romney auf 23 Prozent. Beide hatten sich vor drei Jahren vergeblich um die Kandidatur bemüht.

SDA/mwi

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