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Ex-Goldman-Sachs-Banker wird US-Finanzminister

Der ehemalige Investmenbanker Steven Mnuchin wird nach eigenen Angaben US-Finanzminister. Trump hat sich zunächst nicht zu den neuen Kabinettsbesetzungen geäussert.

Von Goldam Sachs ins weisse Haus: Steven Mnuchin, der frühere Manager der Investmentbank, soll US-Finanziminister werden.
Von Goldam Sachs ins weisse Haus: Steven Mnuchin, der frühere Manager der Investmentbank, soll US-Finanziminister werden.
Carolyn Kaster, Keystone
Trump selbst äusserte sich nicht zur Kabinettsbesetzungen. Er teilte jedoch mit, dass er die Leitung seines Unternehmensimperiums abgeben wolle.
Trump selbst äusserte sich nicht zur Kabinettsbesetzungen. Er teilte jedoch mit, dass er die Leitung seines Unternehmensimperiums abgeben wolle.
David Goldman, Keystone
Die erwachsenen Kinder von Trump, Donald junior, Ivanka und Eric, solllen seine Geschäfte übernehmen. Trump will sich an einer Pressekonferenz am 15. Dezember dazu äussern.
Die erwachsenen Kinder von Trump, Donald junior, Ivanka und Eric, solllen seine Geschäfte übernehmen. Trump will sich an einer Pressekonferenz am 15. Dezember dazu äussern.
Peter Foley, Keystone
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Der frühere Manager der Investmentbank Goldman Sachs, Steven Mnuchin, soll US-Finanzminister werden. Mnuchin selbst gab am Mittwoch im Fernsehsender CNBC bekannt, dass der designierte US-Präsident Donald Trump ihn für diesen Posten nominiert habe.

Mnuchin war bereits der Finanzchef von Trumps Wahlkampagne. Der 53-Jährige arbeitete 17 Jahre lang für die Investmentbank Goldman Sachs, später reüssierte er als Produzent von Hollywoodfilmen. Mnuchin teilte in dem Fernsehinterview auch mit, dass der milliardenschwere Investor Wilbur Ross von Trump als Handelsminister nominiert worden sei.

Trump will «nur» Präsident sein

Trump selbst äusserte sich zu den neuen Kabinettsbesetzungen zunächst nicht. Er teilte aber über den Kurzbotschaftendienst Twitter mit, dass er am 15. Dezember seine erste Pressekonferenz seit seinem Wahlsieg abhalten wolle. Darin werde er darüber sprechen, dass er die Leitung seines Unternehmensimperiums abgeben wolle.

Die Trump-Geschäfte sollen künftig von seinen drei erwachsenen Kindern Donald junior, Ivanka und Eric geleitet werden. Diese sollen nach Angaben des künftigen Präsidenten bei der Pressekonferenz dabei sein.

Trump schrieb, dass er mit der Abgabe der Unternehmensleitung möglichen Interessenkonflikten aus dem Weg gehen wolle. Er empfinde es als wichtig, dass nicht der Eindruck entstehe, «dass ich als Präsident in irgendeiner Weise einen Interessenkonflikt mit meinen diversen Geschäften habe».

Trump unterstrich aber auch, dass er keineswegs zu diesem Schritt verpflichtet sei. Tatsächlich ist es so, dass es in den USA keine gesetzliche Vorgaben gibt, die den Präsidenten dazu zwängen, seine privatwirtschaftlichen Aktivitäten aufzugeben.

AFP/kat

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