Trump versteht sich mit Putin «sehr, sehr gut»

US-Präsident Donald Trump bezeichnet sein Treffen mit seinem russischen Amtskollegen als «exzellent». Obwohl er glaubt, Putin hätte lieber Hillary Clinton im Weissen Haus gesehen.

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Der russische Präsident Wladimir Putin hätte nach Aussage von US-Präsident Donald Trump lieber Rivalin Hillary Clinton im Weissen Haus gesehen. Clinton hätte die Stellung des US-Militärs geschwächt und die Preise für Energie in die Höhe getrieben – zwei Dinge, die Putin in die Hände gespielt hätten, erklärte Trump in einem Interview mit dem christlichen TV-Sender CBN.

Er und Putin verstünden sich jedoch «sehr, sehr gut». Sein russischer Amtskollege werde jedoch immer haben wollen, was gut für sein Land, und er das, was gut für die USA sei, so Trump.

«Es ist wichtig, dass wir mit Russland einen Dialog haben», sagte Trump über das Treffen mit Putin. (Video: Youtube/CBN) Derweil brodelte es in Washington weiter um die Affäre der mutmasslichen Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf im vergangenen Jahr. Der Vorsitzende des Justizausschusses des Senats, Chuck Grassley, sagte, der Ausschuss wolle mit dem ehemaligen Wahlkampfleiter, Paul Manafort, sprechen. Dieser habe an einem Treffen mit Donald Trump Jr., dem ältesten Sohn des Präsidenten, und einer russischen Anwältin teilgenommen. Es gäbe deshalb mehrere Fragen an Manafort, so Grassley. Wenn es nötig sei, würde der Ausschuss Manafort vorladen.

«Ich glaube, wir kommen sehr, sehr gut miteinander aus»: Trump lobt Beziehung zu Putin. Video: Reuters

Trump macht Druck

Einen Tag bevor eine geflickte Version eines Entwurfs des neuen Gesundheitsgesetzes vor republikanischen US-Senatoren vorgestellt werden soll, macht US-Präsident Donald Trump Druck auf die Partei. Er werde «sehr verärgert» sein, würden die Bemühungen, das derzeit geltende Gesundheitsgesetz abzuschaffen und zu ersetzen, scheitern, sagte Trump im Interview mit dem christlichen TV-Sender Christian Broadcasting Network.

«Ich warte mit gezücktem Kugelschreiber auf dieses Gesetz»: Präsident Trump im CBN-Interview. (Video: Youtube/CBN) Der Mehrheitsführer der Republikaner in der Kongresskammer, Mitch McConnell, müsse nun den Entwurf durchbringen, sagte Trump. McConnell plant, die Vorlage, mit der das aktuelle, als Obamacare bekannte US-Gesundheitsgesetz, ersetzt werden soll, am Donnerstag hinter verschlossenen Türen einer Gruppe republikanischer Senatoren zu präsentieren. Die Republikaner hatten ihre Version der Gesetzesvorlage Ende Juni vorgestellt, wegen zu geringer Erfolgsaussichten wurde eine Abstimmung darüber im Senat jedoch verschoben.

chk/AP

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