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Trump zieht seinen Konkurrenten davon

24 Prozent der republikanischen Wähler unterstützen in einer Umfrage Donald Trump als Präsidentschaftskandidaten. Der Zweitplatzierte liegt weit zurück.

Punktet mit seiner Einwanderungspolitik: Donald Trump. (17. August 2015)
Punktet mit seiner Einwanderungspolitik: Donald Trump. (17. August 2015)
Seth Wenig, Keystone

Trotz des Medienrummels um frauenfeindliche Aussagen hat der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump an Boden gewonnen. 24 Prozent der republikanischen Wähler würden eine Kür des Immobilientycoons zum Präsidentschaftskandidaten unterstützen.

Das geht aus einer vom Nachrichtensender CNN und dem Institut ORC durchgeführten Meinungsumfrage hervor. Der ehemalige Gouverneur von Florida, Jeb Bush, liegt mit 13 Prozent an zweiter Stelle. Seit der letzten Umfrage vor einem Monat legte Trump bei dieser Frage um sechs Prozentpunkte zu.

58 Prozent jener Wähler, die zu den Republikanern tendieren, haben eine positive Meinung von Trump. Vor allem bei Wirtschaftsfragen und dem Thema illegale Einwanderung geniesst er das Vertrauen dieser Wählergruppe. Dennoch: 58 Prozent der befragten Republikaner sagten, die Partei hätte mit einem anderen Kandidaten eine bessere Chance, die Präsidentenwahl im November 2016 zu gewinnen.

Die am Dienstag veröffentlichte Umfrage ist die erste landesweite seit der im TV übertragenen Diskussionsrunde der republikanischen Präsidentschaftsbewerber vor knapp drei Wochen. Trump hatte anschliessend mit bizarren Bemerkungen über die Moderatorin für Aufregung gesorgt.

SDA/chk

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