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USA klagen 13 Russen wegen Wahl-Interventionen an

13 Russen werden einer Verschwörung gegen die Vereinigten Staaten beschuldigt.

Haben das Heu definitiv nicht auf der gleichen Bühne: Robert Mueller und Donald Trump. (Archiv)
Haben das Heu definitiv nicht auf der gleichen Bühne: Robert Mueller und Donald Trump. (Archiv)
Saul Loeb/Brendan Smialowski, AFP
Machte sich US-Präsident Donald Trump der Justizbehinderung schuldig? (14. Juni 2017)
Machte sich US-Präsident Donald Trump der Justizbehinderung schuldig? (14. Juni 2017)
Olivier Douliery, Keystone
Hielt er schriftlich die Entlassungsgründe für FBI-Chef Comey fest? (Archivbild)
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Evan Vucci, Keystone
In Russlandaffäre verstrickt: Trumps ehemaliger Kampagnenberater Paul Manafort. (Archiv)
In Russlandaffäre verstrickt: Trumps ehemaliger Kampagnenberater Paul Manafort. (Archiv)
AFP
Sonderermittler Robert Mueller geniesst einen exzellenten Ruf. (Archivbild)
Sonderermittler Robert Mueller geniesst einen exzellenten Ruf. (Archivbild)
Jim Lo Scalzo, Keystone
Mueller (rechts) war der Vorgänger des geschassten FBI-Chefs James Comey. (Archivbild)
Mueller (rechts) war der Vorgänger des geschassten FBI-Chefs James Comey. (Archivbild)
Stephen Jaffe, AFP
Könnte vom US-Präsidenten via den Generalstaatsanwalt entlassen werden: US-Sonderermittler Robert Mueller. (Archivbild)
Könnte vom US-Präsidenten via den Generalstaatsanwalt entlassen werden: US-Sonderermittler Robert Mueller. (Archivbild)
Brendan Smialowski, AFP
Hat mit seinen Aussagen vor dem Geheimdienstausschuss US-Präsident Donald Trump schwer belastet: Der frühere FBI-Chef James Comey. (8. Juni 2017)
Hat mit seinen Aussagen vor dem Geheimdienstausschuss US-Präsident Donald Trump schwer belastet: Der frühere FBI-Chef James Comey. (8. Juni 2017)
Scott Applewhite, Keystone
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Wegen einer mutmasslichen Einmischung in die Präsidentschaftswahl 2016 hat die US-Justiz 13 russische Staatsbürger und drei russische Unternehmen angeklagt. Das teilte der Sonderermittler in der Russland-Affäre, Robert Mueller, am Freitag mit. Den Angeklagten wird demnach eine Verschwörung gegen die Vereinigten Staaten zur Last gelegt.

Die Angeklagten hätten ab 2014 in Politik und «Wahlprozesse» in den USA eingegriffen, «einschliesslich in die Präsidentschaftswahl 2016», heisst es in der Anklageschrift. Sie hätten sich als US-Bürger ausgegeben und auf sozialen Netzwerken Konten mit Inhalten zu strittigen politischen und gesellschaftlichen Themen betrieben.

«Hunderte» Menschen beteiligt

Ziel sei es gewesen, im politischen System der USA «Zwietracht zu säen», heisst es in der Anklageschrift weiter. Ab Mitte 2016 hätten die Angeklagten im US-Präsidentschaftswahlkampf den späteren republikanischen Wahlsieger Donald Trump unterstützt und dessen demokratische Rivalin Hillary Clinton diskreditiert.

An der Operation waren den Angaben zufolge «hunderte» Menschen beteiligt, mit einem Budget von mehreren Millionen Dollar. Anführer der Gruppe war demnach ein enger Verbündeter des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die Gruppe war in Putins Heimatstadt St. Petersburg ansässig, einige der Angeklagten reisten aber auch in die USA. Zwei der angeklagten Unternehmen sollen Verträge mit der russischen Regierung gehabt haben.

Sonderermittler Mueller geht den Vorwürfen einer russischen Einmischung in den Präsidentschaftswahlkampf 2016 nach. Er untersucht, ob es illegale Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und der russischen Regierung gab und ob Trump später als Präsident versuchte, die Ermittlungen der Bundespolizei FBI zu den Russland-Kontakten zu behindern

(SDA)

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