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Für diese Produkte müssen die Amerikaner bald mehr bezahlen

China hat als Reaktion auf US-Strafzölle ebenfalls hohe Abgaben auf eine Reihe von Waren aus den Vereinigten Staaten angekündigt.

Neue Eskalationsstufe: Washington verlangt Strafzölle auf chinesische Waren, China droht mit einem «Gegenangriff» – Handelsschiff in Qingdao.
Neue Eskalationsstufe: Washington verlangt Strafzölle auf chinesische Waren, China droht mit einem «Gegenangriff» – Handelsschiff in Qingdao.
AFP
Die US-Zölle betreffen 818 Produkte: Börsenhändler in Peking. (6. Juli 2018)
Die US-Zölle betreffen 818 Produkte: Börsenhändler in Peking. (6. Juli 2018)
Jason Lee, Reuters
25 Prozent will Trump auf Stahl- und Aluminium-Importe schlagen – um die US-Industrie zu bevorzugen.
25 Prozent will Trump auf Stahl- und Aluminium-Importe schlagen – um die US-Industrie zu bevorzugen.
Mandel Ngan, AFP
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Im Handelsstreit mit China haben die USA am Dienstag eine Liste mit chinesischen Importwaren veröffentlicht, die mit Strafzöllen belegt werden sollen. Die Liste umfasst rund 1300 Waren im Wert von «schätzungsweise 50 Milliarden Dollar», wie das Büro des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer mitteilte.

Betroffen sind Elektronikprodukte, Flugzeugteile, Medikamente, Maschinen und andere Güter. Bevor die Zölle in Kraft treten können, muss die Liste noch einem 30-tägigen Prüfprozess unterzogen werden.

China will nun zu Gegenmassnahmen greifen. Das Land hat ebenfalls hohe Abgaben auf eine Reihe von Produkten aus den Vereinigten Staaten angekündigt. Auf Sojabohnen, Flugzeuge, Autos und andere importierte Produkte im Wert von insgesamt 50 Milliarden Dollar (40,6 Milliarden Euro) würden Strafzölle in Höhe von 25 Prozent erhoben, teilte das Handelsministerium in Peking am Mittwoch mit.

China reagiert auf Trump

Am Montag hatte China Strafzölle auf US-Produkte im Wert von rund drei Milliarden Dollar verhängt. Die chinesische Regierung reagierte damit auf die von US-Präsident Donald Trump erlassenen Strafzölle auf Stahl und Aluminium.

Der US-Präsident wirft China «unfaire Handelspraktiken» vor. Das Handelsdefizit mit China, das im vergangenen Jahr umgerechnet rund 300 Milliarden betrug, ist ihm ein Dorn im Auge. Der Streit zwischen Peking und Washington lässt weltweit die Sorge vor einem Handelskrieg wachsen.

«Ein Handelskrieg würde das Wachstum abwürgen»: CS-Ökonom Claude Maurer im Interview. Video: SDA

SDA/chk

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