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USA werfen China «russisches Vorgehen» in Seegebieten vor

China baut im Südchinesischen Meer Stützpunkte auf künstliche Inseln. Die Volksrepublik gefährdet wie Russland den Status quo, sagt US-Vize-Aussenminister Antony Blinken.

«Die USA wird dies nicht hinnehmen»: Der stellvertretende US-Aussenminister Antony Blinken am 22. Mai 2015.
«Die USA wird dies nicht hinnehmen»: Der stellvertretende US-Aussenminister Antony Blinken am 22. Mai 2015.
Lynn Bo Bo, Keystone

Der stellvertretende US-Aussenminister Antony Blinken hat Chinas Territorialansprüche mit dem russischen Vorgehen im Osten der Ukraine verglichen. China gefährde damit Frieden und Stabilität, sagte Blinken am Freitag.

Die Volksrepublik baut ihren Einfluss aus, indem sie im Südchinesischen Meer künstliche Inseln als Stützpunkte bauen lässt. China beansprucht grosse Teile des Seegebietes für sich und stellt sich damit gegen Länder wie die Philippinien und Vietnam. Kritiker Chinas fürchten auch Einschränkungen im Schiffs- und Luftverkehr.

«Status quo verändern»

Blinken sagte, die USA hätten sich auf keine Seite geschlagen. Es sei aber wichtig, dass die Differenzen friedlich ausgeräumt werden. Sowohl in der Ukraine als auch im Südchinesischen Meer seien derzeit einseitige Massnahmen zu beobachten, um den Status quo zu verändern. Die USA würden dies nicht hinnehmen.

Russland hat die ukrainische Halbinsel Krim annektiert. Moskau wird zudem vorgeworfen, die Separatisten im Osten des Nachbarlandes zu unterstützen. Der Westen hat deswegen Sanktionen gegen Russland verhängt.

SDA/hae

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