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Versöhnliche Klänge zwischen Erzrivalen

Sowohl US-Präsident Barack Obama als auch der iranische Präsident Hassan Rohani suchen den Dialog. In ihren Reden vor der UNO-Vollversammlung setzten beide Präsidenten auf Diplomatie.

Treffen konnte er den iranischen Präsidenten nicht: Barack Obama an einer Nebenveranstaltung der UNO-Generalversammlung. (24. September 2013)
Treffen konnte er den iranischen Präsidenten nicht: Barack Obama an einer Nebenveranstaltung der UNO-Generalversammlung. (24. September 2013)
Reuters

Aus der erhofften Begegnung des iranischen Präsidenten Hassan Rohani mit US-Präsident Barack Obama am Rande der UNO-Vollversammlung in New York wurde gestern nichts. Aber immerhin scheinen die festgefahrenen Fronten zwischen den Erzfeinden in Teheran und Washington in Bewegung geraten zu sein.

In seiner mit grosser Spannung erwarteten Rede vor der Vollversammlung am Nachmittag New Yorker Ortszeit beteuerte der im Juni neu ins Amt gewählte iranische Präsident, Iran wolle «keine Probleme schaffen, sondern Probleme lösen». Der als gemässigt geltende Rohani kritisierte scharf die westlichen Sanktionen als eine «Verletzung der Menschenrechte» und verurteilte die israelische Politik gegenüber den Palästinensern, betonte jedoch, dass Iran bereit sei, den Atomstreit mit diplomatischen Mitteln beizulegen.

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