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Wenn Monarchie und Sozialismus sich treffen

Prinz Charles besucht Kuba. Es ist zum ersten Mal, dass ein Mitglied der Royals das sozialistische Land beehrt.

Small Talk in Havanna: Kubas Präsident Miguel Diaz-Canel (r.) empfängt seinen hohen Gast aus dem Vereinigten Königreich. (25. März 2019)
Small Talk in Havanna: Kubas Präsident Miguel Diaz-Canel (r.) empfängt seinen hohen Gast aus dem Vereinigten Königreich. (25. März 2019)
Ernesto Mastrascusa, Reuters
Das Mitglied des britischen Königshauses wird in Kuba mit allen Ehren empfangen.
Das Mitglied des britischen Königshauses wird in Kuba mit allen Ehren empfangen.
Ernesto Mastrascusa, Reuters
Die Kubaner haben das Tanzen im Blut – davon sind auch der Prinz und seine Gemahlin überzeugt.
Die Kubaner haben das Tanzen im Blut – davon sind auch der Prinz und seine Gemahlin überzeugt.
Chris Jackson, Reuters
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Am zweiten Tag seiner Kubareise hat der britische Thronfolger Prinz Charles sich mit Präsident Miguel Díaz-Canel getroffen. Ein Sprecher der kubanischen Regierung sagte, das Gespräch am Montagabend sei von gegenseitigem Respekt geprägt gewesen. Der Prinz und der Präsident hätten über Pläne zu engeren Beziehungen zwischen beiden Ländern gesprochen, etwa in Sachen Bildung, Gesundheit, Kultur und Umweltschutz.

Es ist das erste Mal, dass ein Mitglied des britischen Königshauses nach Kuba reist. Vor dem Abendessen hatte der Thronfolger in einem historischen Stadtteil von Havanna ein Denkmal zu Ehren von William Shakespeare enthüllt. Am Dienstag trafen Charles und seine Ehefrau Camilla sich dann mit einer Reihe von Oldtimer-Besitzern und besuchten den John-Lennon-Park, in dem eine Statue an den ermordeten Beatle erinnert.

Der Kuba-Besuch ist Teil einer Karibikreise von Charles und Camilla. Grossbritannien will verstärkt in dem von US-Sanktionen betroffenen sozialistischen Karibikstaat investieren. Am Mittwoch setzen der Thronfolger und seine Frau ihre Reise fort und besuchen als nächstes die Cayman-Inseln.

AFP/fal

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