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Wer bei den Obamas das Sagen hat

Heute erscheint das Enthüllungsbuch «The Obamas» der US-Journalistin Jodi Kantor. Es soll zeigen, wie gross Michelle Obamas Einfluss auf ihren Mann und warum sie anders als die anderen First Ladies ist.

Neben jedem grossen Mann steht eine starke Frau: Die US-Präsidentengattin würdigt an der offiziellen Zeremonie in Fort Bragg das Ende des Irak-Krieges. (14.12.2011)
Neben jedem grossen Mann steht eine starke Frau: Die US-Präsidentengattin würdigt an der offiziellen Zeremonie in Fort Bragg das Ende des Irak-Krieges. (14.12.2011)
Reuters
Das umstrittene Enthüllungsbuch der US-Journalistin Jodi Kantor («Die Obamas») ist seit Januar auch auf Deutsch im Droemer Verlag erhältlich.
Das umstrittene Enthüllungsbuch der US-Journalistin Jodi Kantor («Die Obamas») ist seit Januar auch auf Deutsch im Droemer Verlag erhältlich.
Keystone
Für Aufsehen sorgte die warmherzige Geste beim Besuch der Queen: Normalerweise ist es kaum jemandem gestattet, die Britin zu berühren.
Für Aufsehen sorgte die warmherzige Geste beim Besuch der Queen: Normalerweise ist es kaum jemandem gestattet, die Britin zu berühren.
Keystone
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«Sie ist Bill Clinton und er ist Hillary.» Dieser Satz fasst zusammen, was die «New York Times»-Korrespondentin Jodi Kantor in ihrem heute erschienenen Buch «Die Obamas – ein öffentliches Leben» auf über 400 Seiten über das Ehepaar Obama zusammengetragen hat.

Für ihre Recherchen hat die Autorin mit 33 aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern des Weissen Hauses gesprochen. Das Bild, das Kantor vom Power-Couple zeichnet, schmeichelt dem US-Präsidenten nicht sehr. Denn es impliziert, dass der Einfluss Michelle Obamas auf ihren 50-jährigen Gatten nicht nur in privaten Angelegenheiten sehr gross ist. Hätte sie 2007 ihrem Mann nicht grünes Licht zur Präsidentschaftswahl gegeben, so wäre Barack Obama gar nicht erst angetreten. «Sie ist Bill Clinton und er ist Hillary», auf diese Weise habe ihr, Jodi Kantor, eine «gute Quelle» das Verhältnis von Barack und Michelle Obama beschrieben, sagte die Autorin in einem Interview mit dem «Chicago Magazine».

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