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Nun sorgt Trump auch mit Wassertrinken für Spott

Mit seiner Suche nach einer Wasserflasche während einer Rede hat sich US-Präsident Donald Trump den Spott in den sozialen Medien zugezogen.

Das Video machte im Internet sofort die Runde: Trump anlässlich seiner Rede. (Video: Tamedia/AFP)

Im Wahlkampf hatte sich US-Präsident Donald Trump über seinen ungeschickt Wasser trinkenden parteiinternen Rivalen Marco Rubio lustig gemacht. Jetzt hat der US-Präsident bei einer Pressekonferenz eine Steilvorlage für Häme geliefert, als er selbst Durst verspürte.

Neben Rubio macht sich das halbe Internet über den Wasser trinkenden Trump lustig.

Wer trinkt denn so Wasser? fragt sich beispielsweise dieser User.

Aufnahmen zeigen Trump bei einer Pressekonferenz am Mittwoch im Weissen Haus, in der er seine abgeschlossene Asien-Reise zusammenfasst. Nach einigen Minuten bückt er sich unter das Pult auf der Suche nach Wasser – und richtet sich kurz darauf auf, um zu erklären: «Sie haben kein Wasser. Das ist okay.»

Ein Mitarbeiter signalisiert ihm dann, dass sich das Wasser rechts vom Rednerpult befindet. Trump greift die Flasche, starrt mit resolutem Blick in die Kamera und schraubt dabei den Deckel ab. Er hebt die Flasche mit beiden Händen an den Mund und nimmt einen Schluck.

Spott und Hohn

Im Internet brandete daraufhin eine Woge des Spotts über Trump hinweg: Nutzer erinnerten daran, wie sich Trump über Rubio lustig gemacht hatte. «Nächstes Mal sollte Marco Rubio sein Wasser aus einem Glas trinken anstatt aus einer Flasche – hätte viel weniger schlechte Auswirkungen», hatte Trump 2013 getwittert.

Im Februar vergangenen Jahres setzte Trump im Wahlkampf nochmal einen drauf und nannte Rubio einen «Erstickungs-Künstler». «Helft mir, ich brauche Wasser. Hilfe!», rief Trump damals bei einer Rede, nahm dann einen Schluck aus einer Wasserflasche und warf sie lässig über die Schulter.

Rückblende: 2013 veräppelte Trump seinen parteiinternen Rivalen Marco Rubio. (Quelle: YouTube/CNN)

Nach Trumps Auftritt im Weissen Haus liess Rubio für seine Retourkutsche keine Zeit verstreichen: «Ähnlich, muss aber noch an seinem Ausdruck arbeiten», schrieb er mit Blick auf Trump ironisch bei Twitter. «Muss in einer Bewegung gemacht werden und Augen sollten niemals die Kamera aus dem Blick lassen. Aber nicht schlecht für sein erstes Mal.»

SDA/nag

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