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Wirtschafts-Nobelpreis kommt Barack Obama gelegen

Mit dem Wirtschafts-Nobelpreis für Peter A. Diamond erhält auch US-Präsident Barack Obama Rückenwind. Er will Diamond in den Vorstand der US-Notenbank Fed wählen lassen – bislang erfolglos.

Erhofft sich vom Wirtschafts-Nobelpreis für Peter A. Diamond mehr Unterstützung für dessen Wahl in den Vorstand der US-Notenbank Fed: US-Präsident Barack Obama.
Erhofft sich vom Wirtschafts-Nobelpreis für Peter A. Diamond mehr Unterstützung für dessen Wahl in den Vorstand der US-Notenbank Fed: US-Präsident Barack Obama.
Reuters

Rückenwind für US-Präsident Barack Obama: Mit dem Amerikaner Peter A.Diamond hat ein den Demokraten nahestehender Wissenschaftler den Wirtschafts-Nobelpreis gewonnen. Obama will Diamond in den Vorstand der US-Notenbank Fed wählen lassen. Ein erster Anlauf misslang.

Die erste Nomination des 70-jährigen Professors wurde Anfang August von einem einzelnen Parlamentarier im zuständigen Komitee des US-Senats blockiert. Die «New York Times» vermutete damals, dass der - eher zentristische - republikanische Senator Richard C. Shelby aus Alabama für das Bremsmanöver verantwortlich ist.

Obama hatte Diamond mehrfach vorgeschlagen

«Ich glaube nicht, dass es für das unsichere Wirtschaftsklima günstig wäre, wenn die Geldpolitik von Vorstandsmitgliedern der Notenbank gemacht würde, die 'on the job' lernen müssen», erklärte Shelby im August gemäss Agenturberichten. Diamond sei zwar ein «begabter Ökonom», aber kein Geldpolitiker, wird Shelby zitiert.

Obama hat Diamond erst Mitte September erneut für den Vorstand der US-Notenbank Fed nominiert. Experten waren schon vor dem Nobelpreis-Entscheid in Stockholm überzeugt, dass Diamond letztlich doch gewählt werde. Eine erste Abstimmung im zuständigen Senatskomitee ergab eine Stimmenverhältnis von 16 zu 7 für Diamond.

SDA/ske

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