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Zehntausende fordern rasche Einwanderungsreformen

Die Reform des Einwanderungsrechts gehört für US-Präsident Obama zu den Topthemen seiner zweiten Amtszeit. Unterstützung bekam er nun von Demonstranten in 18 Staaten und in der Hauptstadt Washington.

Fordern für elf Millionen die Legalisierung ihres Aufenthalts: Demonstranten in Washington. (10. April 2013)
Fordern für elf Millionen die Legalisierung ihres Aufenthalts: Demonstranten in Washington. (10. April 2013)
Keystone

In 18 US-Staaten und der Hauptstadt Washington haben am Mittwoch Tausende Menschen für eine Reform des Einwanderungsrechts demonstriert. Das teilten die Organisatoren der Kundgebungen statt.

Die Reform des Einwanderungsrechts soll den Aufenthalt von elf Millionen in den USA lebender Einwanderer legalisieren und ihnen den Weg zur US-Staatsbürgerschaft ebnen. Zugleich sollen Kontrollen und Sicherungsanlagen an der Grenze zu Mexiko ausgebaut werden.

«Wir müssen überall auf die Strasse gehen»

«Wir werden keine Einwanderungsreform einfach nur in Washington gewinnen», sagte einer der Organisatoren, Ben Monterro. «Wir müssen überall im Land auf die Strasse gehen.» Demonstrationen fanden unter anderem in Washington vor dem Kapitol, in Atlanta, San Francisco und San Diego statt.

Zehntausende Demonstranten allein in der US-Hauptstadt Washington haben den Kongress zur raschen Verabschiedung einer Einwanderungsreform aufgerufen. Mit dem Protest vor dem Kapitolgebäude wollen die Veranstalter den Druck auf die Abgeordneten und Senatoren erhöhen, die derzeit über ein Gesetz debattieren. Vor allem die Republikaner sind dagegen, illegale Einwanderer einzubürgern.

Immigrationsgesetz ist eine Priorität Obamas

Die Neugestaltung der Immigrationsgesetze gehört für US-Präsident Barack Obama zu den Prioritäten seiner zweiten Amtszeit. Nach seinen Vorstellungen soll es vor allem für qualifizierte Menschen leichter werden, in die USA überzusiedeln. Aber es müsse für Einwanderer ohne Papiere einen Weg geben, eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen, unter anderem durch den Nachweis von Sprach- und Geschichtskenntnissen.

sda/dapd/chk

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