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Chinas grosse Angst vor einer kleinen Minderheit

Seit Jahrzehnten fordern die Uiguren mehr Autonomie. Nun sollen sie für den mysteriösen Anschlag in Peking verantworlich sein. Seit dem Vorfall steht die Minderheit bei Chinas Behörden wieder unter Generalverdacht.

Seit Jahren gibt es immer wieder Konflikte zwischen Uiguren und der chinesischen Regierung: Ein Uigure geht in Kashgar an Militärfahrzeugen vorbei.
Seit Jahren gibt es immer wieder Konflikte zwischen Uiguren und der chinesischen Regierung: Ein Uigure geht in Kashgar an Militärfahrzeugen vorbei.
Reuters
Werden vermehrt von der Polizei kontrolliert: Uigurische Händler in Peking.
Werden vermehrt von der Polizei kontrolliert: Uigurische Händler in Peking.
Keystone
Überwiegend Muslime: Uigurische Frauen in Kashgar.
Überwiegend Muslime: Uigurische Frauen in Kashgar.
Reuters
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Unruhe entsteht unter den uigurischen Händlern auf dem Panjiayuan-Flohmarkt in Peking, wenn sie sich über den Selbstmordanschlag vom Montag am Platz des Himmlischen Friedens austauschen - eine gespannte, betroffene Unruhe. Der Markt ist riesig, fast 3000 Stände und fest gemauerte Läden gibt es hier. Viele der Händler, die zwischen ernstzunehmendem Kunstgewerbe und billigem Tand ihre Waren anbieten, sind ethnische Uiguren. Und die stehen plötzlich im Fokus der chinesischen Sicherheitsbehörden.

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