Zum Hauptinhalt springen

«Das schlimmste Szenario ist nicht auszuschliessen»

Thailand steckt im politischen Chaos. Können Neuwahlen, wie sie Regierungschefin Yingluck Shinawatra angekündigt hat, ein Weg aus der Krise sein? Einschätzungen des Asien-Experten Gerhard Will.

Immer wieder detonieren Sprengsätze: Demonstranten brechen nach einer Explosion die Tür eines beschädigten Gebäudes auf. (17. Januar 2014)
Immer wieder detonieren Sprengsätze: Demonstranten brechen nach einer Explosion die Tür eines beschädigten Gebäudes auf. (17. Januar 2014)
Keystone
Die Demonstrationen halten an: Protestierende in Bangkok. (17. Januar 2014)
Die Demonstrationen halten an: Protestierende in Bangkok. (17. Januar 2014)
AP Photo/Sakchai Lalit, AFP
Dem Ex-Regierungschef Thaksin Shinawatra wird vorgeworfen, aus dem Exil die Fäden zu ziehen: Demonstranten schwingen die thailändische Nationalflagge. (25. November 2013)
Dem Ex-Regierungschef Thaksin Shinawatra wird vorgeworfen, aus dem Exil die Fäden zu ziehen: Demonstranten schwingen die thailändische Nationalflagge. (25. November 2013)
Damir Sagolj, Reuters
1 / 14

Thailands Regierungschefin Yingluck Shinawatra hat aufgrund der Massenproteste Neuwahlen angekündigt. Was erhofft sie sich davon? Bei Neuwahlen könnte die Regierungspartei ihre demokratische Legitimität wieder unter Beweis stellen. Sie gewann die letzten Wahlen und errang dank der Zusammenarbeit mit kleinen Parteien eine klare Mehrheit im Parlament. Und sie geht von einem erneuten Wahlsieg aus, vor allem, weil sie schon bald, am 2. Februar 2014, stattfinden sollen. Darum will sich die Opposition nicht auf Neuwahlen einlassen. Führende Oppositionelle haben bereits ihren Boykott der Wahlen angekündigt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.