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Die Malediven starten den dritten Versuch

240'000 Malediver sind heute aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Zwei Anläufe, einen Nachfolger für Amtsinhaber Mohamed Waheed Hassan zu wählen, scheiterten.

Gilt als Favorit: Der ehemalige Präsident Mohamed Nasheed (Bildmitte). (8. November 2013)
Gilt als Favorit: Der ehemalige Präsident Mohamed Nasheed (Bildmitte). (8. November 2013)
Keystone

Nach zwei gescheiterten Anläufen hat auf den Malediven am Samstagmorgen die Präsidentschaftswahl begonnen. Rund 240'000 Malediver sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Als Favorit geht der ehemalige Präsident Mohamed Nasheed ins Rennen.

Falls keiner der Kandidaten mindestens 50 Prozent der Stimmen erhält, ist bereits für Sonntag eine Stichwahl terminiert. Laut Verfassung muss bis 11. November ein neuer Präsident gewählt sein. Dann endet die Amtszeit des derzeitigen Amtsinhabers Mohamed Waheed Hassan.

Seit September sind auf den Malediven zwei Versuche gescheitert, die Präsidentenwahl abzuhalten. Der Oberste Gerichtshof hatte das Ergebnis einer Wahl am 7. September annulliert, weil im Wählerverzeichnis gefälschte Namen und Tote geführt worden seien. Die Polizei stoppte später einen zweiten Wahlversuch, da die Kandidaten nicht wie vorgeschrieben der Wählerliste zugestimmt hatten.

AP/chk

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