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Eisschmelze zwischen Japan und Südkorea

Die letzten dreieinhalb Jahre war die Lage zwischen Japan und Südkorea angespannt. Erstmals kam es wieder zu einer Annäherung der Regierungschefs.

Handreichung: Japans Premierminister Shinzo Abe und Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye bei ihrem Treffen im Regierungsgebäude in Seoul. (2. November 2015)
Handreichung: Japans Premierminister Shinzo Abe und Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye bei ihrem Treffen im Regierungsgebäude in Seoul. (2. November 2015)
Lee Jung-hun/Yonhap, Keystone

Zum ersten Mal seit dreieinhalb Jahren sind die Regierungschefs von Japan und Südkorea am Montag zu formalen Gesprächen zusammengetroffen. Der Unterredung zwischen Shinzo Abe und Park Geun Hye war ein Dreiergipfel mit Chinas Ministerpräsident Li Keqiang vorausgegangen, bei dem die Länder am Sonntag eine politische Annäherung über engere Wirtschaftsbeziehungen vereinbart hatten. Historische und territoriale Spannungen sollten entschärft werden.

Ihre Beziehungen waren seit dem Amtsantritt des japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe Ende 2012 konfliktgeladen. Direkte Gespräche auf hochrangiger Ebene gab es seither nicht. Südkorea und China werfen Abe vor, japanische Gräueltaten des 20. Jahrhunderts zu verharmlosen. Gleichzeitig trüben aktuelle Gebietsstreitigkeiten das Verhältnis.

SDA/chi

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