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Erneut Tote in Thailand

In der Innenstadt von Bangkok sind zwei Polizisten getötet worden. Die Rothemden weisen jegliche Schuld von sich.

Anhaltende Spannungen: Thailändische Polizisten am Tatort.
Anhaltende Spannungen: Thailändische Polizisten am Tatort.
Keystone

In der seit Wochen von Regierungsgegnern besetzten Innenstadt von Bangkok haben Unbekannte in der Nacht zum Samstag zwei Polizisten getötet. 13 weitere Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt. Die Bewegung der sogenannten Rothemden wies jede Verantwortung für die Anschläge zurück und kündigte an, ihre Proteste fortzusetzen.

Ein Augenzeuge berichtete, in der Nacht seien zwei Polizisten von einem Sprengsatz oder Schüssen getroffen worden. Knapp zwei Stunden später waren in der Nähe drei Explosionen zu hören, nach Polizeiangaben wurden offenbar Granaten gezündet.

Grundsätzliche Einigung

Die Opposition hat sich in den vergangenen Tagen grundsätzlich mit der Regierung auf eine Lösung des Konflikts geeinigt, beide Seiten streiten aber noch um den Zeitpunkt, wann das Parlament aufgelöst werden soll. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva machte dies vom Ende der Strassenblockaden in Bangkok abhängig. Bei blutigen Zusammenstössen zwischen beiden Lagern kamen bislang 29 Menschen ums Leben, fast 1.000 wurden verletzt.

ddp/jak

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