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«Ich sah die abgebrannten Häuser, überall lagen Glassplitter»

An der Grenze zu Nordkorea überwachen fünf Schweizer Militärs den wackeligen Frieden. Jean-Jacques Joss leitet die Mission und beschreibt Redaktion Tamedia am Telefon seine heutige Reise auf die beschossene Insel.

Seit 1953 überwacht eine Kommission das Waffenstillstandsabkommen zwischen den beiden Koreas. Heute arbeiten dort neben fünf Schweizern noch fünf Schweden. (Bild: Ein Schweizer Soldat und ein südkoreanischer Militärpolizist schauen auf nordkoreanisches Territorium)
Seit 1953 überwacht eine Kommission das Waffenstillstandsabkommen zwischen den beiden Koreas. Heute arbeiten dort neben fünf Schweizern noch fünf Schweden. (Bild: Ein Schweizer Soldat und ein südkoreanischer Militärpolizist schauen auf nordkoreanisches Territorium)
EDA
Im Schweizer Camp in Panmunyom wohnen die fünf Schweizer Soldaten.
Im Schweizer Camp in Panmunyom wohnen die fünf Schweizer Soldaten.
EDA
US-General Walter L. Sharp besucht am Freitag das beschossene Dorf. An dieser Mission nahm auch Jean-Jacques Joss (nicht auf dem Bild) teil.
US-General Walter L. Sharp besucht am Freitag das beschossene Dorf. An dieser Mission nahm auch Jean-Jacques Joss (nicht auf dem Bild) teil.
Keystone
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Herr Joss, haben Sie nach dem Granatenbeschuss auf Südkorea Angst? Nein, ich habe keine Angst. Ich bin ja freiwillig hier in Korea. Ich bin Berufsmilitär und habe das freiwillig gewählt. Klar habe ich Respekt vor dieser Situation. Man weiss ja auch nicht, wie sie sich weiterentwickelt. Grundsätzlich aber vertraue ich auf die Politik und die Diplomatie und glaube, dass auf dieser Ebene Lösungen gefunden werden.

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