Zum Hauptinhalt springen

Ihre Mission: Nordkorea wehtun, den Tod ihres Sohnes sühnen

Der Amerikaner Otto Warmbier kehrte von einer Reise in die Diktatur als Sterbender zurück. Seine Eltern haben nun den Kampf aufgenommen.

Christoph Giesen, Georg Mascolo, Berlin
Cindy und Fred Warmbier wollen Nordkorea vor allem dort treffen, wo es dem Staat wehtut: Beim Geld. Foto: Michael Hübner (B.Z.)
Cindy und Fred Warmbier wollen Nordkorea vor allem dort treffen, wo es dem Staat wehtut: Beim Geld. Foto: Michael Hübner (B.Z.)

Es dauert, bis sich eine leise Stimme meldet. Fred Warmbier beugt sich zur Sprechanlage: «Hier sind Fred und Cindy Warmbier, die Eltern von Otto. Wir wollen den Botschafter sprechen.» Die Sprechanlage knackt, dann wieder die leise Stimme. Der Botschafter habe eine Besprechung, danach Mittagessen. Keine Zeit. Ausserdem sei kein Termin vereinbart worden. «Schicken Sie uns beim nächsten Mal doch bitte eine E-Mail.» Dann ist Stille.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen