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Korallensterben löst höchste Alarmstufe aus

Hohe Wassertemperaturen sind eine Gefahr für die Korallen am Great Barrier Reef. In gewissen Regionen sind die Schäden schon erheblich.

Vom Sterben bedroht: Korallen am Great Barrier Reef. (31. Januar 2016)
Vom Sterben bedroht: Korallen am Great Barrier Reef. (31. Januar 2016)
James Cook Univercity/EPA, Keystone

Das grösste Korallenriff der Welt hat derzeit mit einem massiven Korallensterben zu kämpfen. In den nördlichen Regionen des Great Barrier Reef sind nach Angaben der Marineparkbehörde bis zu 50 Prozent der Korallen betroffen.

Die Behörde verhängte deshalb die höchste Alarmstufe. Bei Stufe 3 geht sie von «regional schwerwiegender Korallenbleiche» aus. «Das bedeutet, dass wir mehr Untersuchungen durchführen, um die verschiedenen Belastungen für das Riff besser zu verstehen und dem Management Entscheidungshilfen zu geben», sagte der Chef der Behörde, Russell Reichelt.

Taucher hätten am Nordende des mehr als 2000 Kilometer langen Great Barrier Reef entlang der Ostküste erhebliche Schäden festgestellt. «Die Korallen im hohen Norden des Riffs sind über Monate in warmem Wasser gewesen. Das hat Hitzestress erzeugt, mit dem sie nicht länger fertiggeworden sind», erklärte Reichelt. Noch sei aber der Grossteil des Marineparks nicht betroffen.

SDA/chi

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