Zum Hauptinhalt springen

Neue Roboter sollen Fukushima-Arbeiter entlasten

Der japanische Kraftwerkbetreiber Tepco setzt bei der Eindämmung der Nuklearkatastrophe auf Roboter. Zwei der Maschinen würden vom US-Energieministerium bereitgestellt, berichtete die Zeitung «Nikkei».

Die Reaktoren liegen grösstenteils noch offen: Mike Weightman der Untersuchungsleiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)  im AKW-Fukushima. (27. Mai 2011)
Die Reaktoren liegen grösstenteils noch offen: Mike Weightman der Untersuchungsleiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im AKW-Fukushima. (27. Mai 2011)
Keystone
Arbeit unter Hochdruck: Arbeiter im Reaktor 1. (10. Mai 2011)
Arbeit unter Hochdruck: Arbeiter im Reaktor 1. (10. Mai 2011)
Keystone
Neue Schreckensmeldung: Das Wasser vor dem Kraftwerk ist noch stärker radioaktiv verseucht. ( 8. April 2011)
Neue Schreckensmeldung: Das Wasser vor dem Kraftwerk ist noch stärker radioaktiv verseucht. ( 8. April 2011)
Reuters
1 / 15

Der Einsatz der Maschinen soll Anfang Mai beginnen. Die Roboter sollen dazu beitragen, die Strahlenbelastung der Arbeiter im vom Erdbeben und vom Tsunami zerstörten Kernkraftwerk Fukushima 1 zu senken. Bisher verunmöglichte es die hohe Strahlung in den Reaktorgebäuden, wichtige Kühlfunktionen wieder herzustellen.

Die beiden vom US-Energieministerium bereitgestellte Talon- Roboter seien mit Kameras zum Aufspüren von Gamma-Strahlung und mit GPS ausgestattet, berichtete «Nikkei» unter Berufung auf Tepco. Sie sollen Messungen innerhalb und ausserhalb der Reaktorgebäude vornehmen, anhand derer dann Strahlungskarten erstellt würden.

Roboter soll die Pumpen steuern

Die dritte Maschine, ein in Japan entwickelte Quince-Roboter, sei besonders gut geeignet für den Einsatz in unebenem Trümmergelände und solle die Pumpen steuern, mit denen Wasser auf die abgebrannten Brennelemente in den beschädigten Abklingbecken gespritzt wird.

Seit Mitte April sind bereits zwei in den USA hergestellte Roboter in Fukushima im Einsatz. Das Kraftwerk war bei der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe am 11. März schwer beschädigt worden. Seither tritt Strahlung aus.

SDA/pbe

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch