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Nordkorea beschimpft Südkoreas Präsidentin

In Nordkoreas Staatszeitung wird die südkoreanische Staatschefin übel beleidigt. Seoul zeigt sich über die «vulgären Attacken» schockiert.

Startete vor kurzem eine Langstreckenrakete: Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un. (12. Januar 2016)
Startete vor kurzem eine Langstreckenrakete: Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un. (12. Januar 2016)
Keystone

Die nordkoreanische Staatszeitung «Rodong Sinmun» hat Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye unter anderem als «durchgedrehte alte Schlampe» bezeichnet, die den Menschen in Nord- und Südkorea Leid zufüge. Das Blatt betitelte die 64-jährige konservative Politikerin auch als «mörderischen Teufel» und «senile alte Frau».

Die südkoreanische Regierung hat empört auf die verbalen Angriffe regiert. Pyongyang solle seine «vulgären Attacken» gegen die Staatschefin «umgehend einstellen», forderte das Wiedervereinigungsministerium in Seoul am Sonntag. Diese würden mit «grösstem Bedauern» zur Kenntnis genommen.

Langstreckenrakete und Atomwaffentest

Die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea hatten sich zuletzt deutlich verschärft. Pyongyang startete jüngst eine Langstreckenrakete, die nach offiziellen Angaben einen Wissenschaftssatelliten ins All bringen sollte. Die Weltgemeinschaft wertete dies aber als Test einer ballistischen Rakete.

Anfang Januar hatte Nordkorea bereits mit einem Atomwaffentest für Empörung gesorgt, laut Pyongyang handelte es sich um eine Wasserstoffbombe. Am Samstag sorgte der Norden mit einem Manöver im Grenzgebiet für Aufregung - die USA und Südkorea planen für März ein grosses gemeinsames Militärmanöver.

AFP/pat

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