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Pausen-Geplauder zwischen Putin und Obama

Die beiden Staatschefs Barack Obama und Wladimir Putin sprachen am Apec-Gipfel mehrmals miteinander. Nun reisen die beiden weiter nach Australien.

Trafen sich mehrmals am Apec-Gipfel in Peking: Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Barack Obama warten auf ein Gruppenfoto. (11. November 2014)
Trafen sich mehrmals am Apec-Gipfel in Peking: Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Barack Obama warten auf ein Gruppenfoto. (11. November 2014)
Reuters
Zunächst noch mit «Sicherheitsabstand»: Chinas Präsident Xi Jinping zwischen Putin und Obama. (11. November 2014)
Zunächst noch mit «Sicherheitsabstand»: Chinas Präsident Xi Jinping zwischen Putin und Obama. (11. November 2014)
AFP
Schliesslich hat Putin für Obama sogar ein Lächeln übrig. (11. November 2014)
Schliesslich hat Putin für Obama sogar ein Lächeln übrig. (11. November 2014)
AFP
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US-Präsident Barack Obama und der russische Staatschef Wladimir Putin haben am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels (Apec) in Peking über die Krisen in der Ukraine und Syrien gesprochen. Die beiden trafen sich mehr als zweimal in den Pausen des Gipfelprogramms.

Dabei ging es unter anderem auch um den Iran und die Beziehungen zwischen den USA und Russland, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge.

Weiteres Treffen in Australien?

Am Wochenende werden Obama und Putin zum G-20-Gipfel in Australien erwartet. Peskow sagte, er wisse nicht, ob es dort ein weiteres Treffen der beiden geben werde. Beobachter vermuten, die versammelten Staatschefs könnten Putin wegen der russischen Unterstützung für moskautreue Separatisten in der Ostukraine zur Rede stellen.

Gemeinsam mit dem australischen Ministerpräsidenten Tony Abbott sprach sich Putin in Peking für eine sorgfältige und rasche Aufklärung des schweren Flugzeugunglücks in der Ostukraine aus. Die Passagiermaschine MH17 war im Juli mit 298 Menschen an Bord über dem Konfliktgebiet vermutlich von einer Rakete getroffen worden.

Putin kritisierte, Experten werde der Zugang zur Absturzstelle erschwert. Die Aufständischen in Donezk teilten mit, die niederländischen Spezialisten hätten ihre Untersuchungen erneut abgebrochen.

Härtere Russland-Sanktionen?

Nach dem Wiederaufflammen des Ukraine-Konflikts werden die EU-Aussenminister kommende Woche erneut über eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland beraten. Es werde eine entsprechende Diskussion beim EU-Aussenministertreffen am Montag in Brüssel geben, kündigte EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini in Berlin an. «Die Debatte wird sich aber nicht nur um eine Verschärfung der Sanktionen drehen, sondern vor allem darum, wie wir die Ukraine in diesen schwierigen Zeiten unterstützen können», sagte Mogherini.

SDA/bru

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