Zum Hauptinhalt springen

Radioaktivität im Meerwasser vor Fukushima noch höher

Die Verseuchung des Meerwassers vor der havarierten japanischen Atomanlage Fukushima ist laut einem Medienbericht vom Samstag angestiegen.

Die Reaktoren liegen grösstenteils noch offen: Mike Weightman der Untersuchungsleiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)  im AKW-Fukushima. (27. Mai 2011)
Die Reaktoren liegen grösstenteils noch offen: Mike Weightman der Untersuchungsleiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im AKW-Fukushima. (27. Mai 2011)
Keystone
Arbeit unter Hochdruck: Arbeiter im Reaktor 1. (10. Mai 2011)
Arbeit unter Hochdruck: Arbeiter im Reaktor 1. (10. Mai 2011)
Keystone
Neue Schreckensmeldung: Das Wasser vor dem Kraftwerk ist noch stärker radioaktiv verseucht. ( 8. April 2011)
Neue Schreckensmeldung: Das Wasser vor dem Kraftwerk ist noch stärker radioaktiv verseucht. ( 8. April 2011)
Reuters
1 / 15

Der Betreiber des Atomkraftwerks, Tepco, teilte nach Angaben des Fernsehsenders NHK mit, am Donnerstag seien nördlich von Fukushima Eins in Meerwasserproben 110 Becquerel des radioaktives Jods-131 pro Kubikzentimeter festgestellt worden. Diese Zahl liege 2800mal höher als der Grenzwert. Am selben Ort seien am Dienstag das 600fache und am Mittwoch das 1000fache des Grenzwertes registriert worden. Die Atomsicherheitsbehörde Nisa wies Tepco an, seine Kontrollen zu verstärken, um eine mögliche Belastung des Pazifiks abzuklären.

Eine Barriere aus Stahl soll nun eine weitere Verseuchung des Pazifiks mit radioaktiv-belastetem Wasser am havarierten Atomkraftwerk Fukushima verhindern. Tepco begann am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo damit, diese Absperrung zu erreichten.

Regierung: «Lebensmittel sicher»

Auf internationalen Parkett will die japanische Regierung Ängste der Nachbarn vor radioaktiv-belasteten Nahrungsmittel nehmen. Die Lebensmittel aus Japan seien trotz aller Probleme weiter sicher. Darauf will der japanische Aussenminister Takeaki Matsumoto am Samstag auf einm Ministertreffen der südostasiatische Staatengemeinschaft ASEAN in Jakarta hinweisen. Dies berichtete der staatliche japanische Fernsehsender NHK. In der indonesischen Hauptstadt soll über ASEAN-Hilfen für Japan diskutiert werden.

Japan war vor vier Wochen von einem starken Beben und einem anschliessenden Tsunami schwer getroffen worden. Die Zahl der Opfer der Naturkatastrophe vom 11. März wurde am Samstag von der Polizei mit 12'876 angegeben. Vermisst würden 14'865 Menschen.

SDA/raa

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch