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Raketenknaller für die Kim-Familie

Führergeburtstage feiert das Regime in Pyongyang gerne mit Machtdemonstrationen. Aber manchmal geht es schief – so wie am heutigen «Tag der Sonne».

Nordkorea feiert heute den 104. Geburtstag von Kim Il-sung, Staatsgründer und gemäss Verfassung «ewiger Präsident» des kommunistischen Landes.
Nordkorea feiert heute den 104. Geburtstag von Kim Il-sung, Staatsgründer und gemäss Verfassung «ewiger Präsident» des kommunistischen Landes.
Keystone
Auf dem Mansu-Berg in Pyongyang stehen die riesigen Statuen von Kim Il-sung und seinem Sohn Kim Jong-il, Vater des heutigen Diktators Kim Jong-un.
Auf dem Mansu-Berg in Pyongyang stehen die riesigen Statuen von Kim Il-sung und seinem Sohn Kim Jong-il, Vater des heutigen Diktators Kim Jong-un.
Keystone
In Seoul protestieren Aktivisten gegen das Regime von Kim Jong-un im Norden des Landes.
In Seoul protestieren Aktivisten gegen das Regime von Kim Jong-un im Norden des Landes.
Keystone
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Heute in der Morgendämmerung, um 5 Uhr nordkoreanischer Ortszeit, schoss das Regime in Pyongyang eine Musudan-Rakete ab, die mit einer Reichweite von 3000 bis 4000 Kilometern Südkorea, Japan und auch die US-Insel Guam erreichen könnte. Nordkorea soll etwa 50 Musudan-Raketen stationiert haben, davon einige auf mobilen Rampen, heisst es in Seoul. Sie seien gegen Südkorea gerichtet. Getestet wurde der Raketentyp bisher jedoch nie.

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