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Streit um die Vormachtstellung im Pazifik

Südostasien hat Angst um den Zugang zu wichtigen Wasserstrassen. China beansprucht diese Gebiete für sich. Die USA wollen das verhindern und spannen mit einem alten Feind zusammen.

Bewaffnete Wache: Die chinesische Marine sichert eine der Spratly-Inseln.
Bewaffnete Wache: Die chinesische Marine sichert eine der Spratly-Inseln.
Keystone

Die USA wollen kleinere asiatische Staaten bei Konflikten mit China unterstützen und bei Territorialfragen zwischen der Grossmacht und seinen pazifischen Nachbarn auf diplomatische Lösungen dringen. Das verlautete am Montag in Hanoi aus US-Regierungskreisen.

Der amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates befindet sich derzeit in Vietnam. Auf seiner Reise wolle er südostasiatischen Staaten versichern, dass die USA ihre Vormachtstellung im Pazifik nicht aufgeben werden, auch wenn China Ambitionen hinsichtlich einer grösseren Kriegsmarine zeige.

Streit um eine pazifische Inselkette

Die USA sind besorgt über einen jüngst entbrannten Streit über eine pazifische Inselkette. Dabei geht es um den Zugang zu einer der meistbefahrenen Wasserstrassen weltweit. Kleinere Staaten klagen, dass China versucht, sich der Gebiete komplett zu bemächtigen, oder sie de facto durch Marinepatrouillen bereits kontrolliert.

Umstritten sind die Spratly-Inseln, die von China, Taiwan, Malaysia, Brunei, den Philippinen und Vietnam beansprucht werden, das von den Philippinen und China beanspruchte Scarborough-Riff und die Paracel-Inseln. Viele Inseln sind fast unbewohnt, es werden aber in ihrer Umgebung riesige Öl- und Gasvorkommen vermutet.

dapd/pbe

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