Zum Hauptinhalt springen

USA sollen Frieden zwischen Koreas stiften

Nord- und Südkorea befinden sich seit 1953 im Kriegszustand. Pyongyang stellt nun aber eine Besserung der Lage in Aussicht – wenn die USA einen Friedensvertrag ermöglichen.

Hält Friedenspakt für möglich: Nordkoreas Aussenminister Ri Su Yong. (27. September 2015) Bild: EPA/Matt Campbell
Hält Friedenspakt für möglich: Nordkoreas Aussenminister Ri Su Yong. (27. September 2015) Bild: EPA/Matt Campbell

Nordkorea hat eine «dramatische Verbesserung» der Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel versprochen, falls die USA auf einen Friedenspakt zwischen Pyongyang und Seoul hinwirken sollten.

«Konstruktiver Dialog»

Dieses Angebot sei «die beste Option, die wir uns leisten können», erklärte Aussenminister Ri Su Yong am Donnerstag vor der UN-Vollversammlung in New York. Wenn Washington die Unterzeichnung eines Friedensvertrags ermöglichen sollte, wäre sein Land zu einem «konstruktiven Dialog» zur Vermeidung weiter Konflikte mit Südkorea bereit.

Von der rhetorischen Schärfe, der sich das international isolierte Nordkorea oft bedient, nahm Ri in seiner Rede weitgehend Abstand. Nord- und Südkorea befinden sich formal noch im Kriegszustand, weil der Koreakrieg von 1950 bis 1953 mit einem Waffenstillstand endete, jedoch nicht mit einem Friedensvertrag.

SDA/hae

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch