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USA und China einig über Nordkorea-Resolution

Mit dem Test einer Wasserstoffbombe und dem Start einer Langstreckenrakete ging Pyongyang sogar seinem Verbündeten China zu weit. Jetzt reagiert die UNO.

Kim Jong-un soll aufgehalten werden: Südkoreanische Demonstranten. (22. Februar 2016)
Kim Jong-un soll aufgehalten werden: Südkoreanische Demonstranten. (22. Februar 2016)
Ahn Young-joon, Keystone

Washington und Peking haben sich nach US-Angaben auf eine neue Resolution des UNO-Sicherheitsrats zu Nordkorea geeinigt. Es handele sich um eine «starke» Resolution, teilte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats, Ned Price, am Mittwoch in Washington mit.

Die nationale Sicherheitsberaterin von US-Präsident Barack Obama, Susan Rice, und der chinesische Aussenminister Wang Yi hätten sich darauf verständigt, dass die Resolution über die bisherigen hinausgehen werde.

Experten zweifeln an Atomtest

Die USA und China würden Nordkorea als «Atomwaffenstaat» nicht akzeptieren, teilte Price mit. Zu dem Gespräch zwischen Rice und Wang sei auch Obama dazugekommen. Der Präsident werde seinen chinesischen Kollegen Xi Jinping am 31. März zu einem Gipfel zur atomaren Sicherheit in Washington empfangen.

Nordkorea strapazierte zuletzt mit neuen Provokationen zunehmend auch die Geduld seines traditionellen Verbündeten China. Anfang Januar hatte Pyongyang erklärt, erstmals eine Wasserstoffbombe erfolgreich getestet zu haben. Experten bezweifeln aber, dass es sich bei dem Atomtest tatsächlich um eine Wasserstoffbombe handelte.

Anfang Februar sorgte Pyongyang dann mit dem Start einer Langstreckenrakete international für Empörung. Als Reaktion verschärften die USA bereits ihre Sanktionen gegen das abgeschottete kommunistische Land und drängten seither auf eine neue UNO-Resolution.

AFP/chk

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