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Die Schuljungen von Tepco spielen Pressekonferenz

Der AKW-Betreiber liefert Leerformeln statt Information. Nur Kabinettssekretär Yukio Edano nennt die Dinge beim Namen. Aber auch er ist auf Informationen der Tepco angewiesen.

Japans Fernsehen zeigt zum ersten Mal die Arroganz der Macht: Masataka Shimizu, Tepco-Präsident (zweiter von links), und Mitarbeiter entschuldigen sich – zu spät.
Japans Fernsehen zeigt zum ersten Mal die Arroganz der Macht: Masataka Shimizu, Tepco-Präsident (zweiter von links), und Mitarbeiter entschuldigen sich – zu spät.
Keystone

«Die einzigen Informationen, die wir erhalten, sind jene vom Fernsehen und vom Radio», klagte Katsunobu Sakai gestern per Telefon live in den Fernseh-Frühnachrichten. «Weder von der lokalen Regierung noch aus Tokio haben wir etwas gehört.» Sakai ist Bürgermeister von Minamisoma, einem Städtchen, das der Tsunami am Freitag zerstört hat. Minamisoma liegt zusätzlich auch noch in der 30-Kilometer-Gefahrenzone um das havarierte Atomkraftwerk von Fukushima.

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