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Fast 5200 Todesopfer – noch 8600 Menschen vermisst

In Japan sind durch das Erdbeben und den Tsunami am vergangenen Freitag sind nach offiziellen Angaben mindestens 5178 Menschen ums Leben gekommen. Überlebende werden kaum noch geborgen.

Wo beginnen? In Iwaizumi kramen die Einwohner brauchbare Dinge aus dem Schotter. (17. März)
Wo beginnen? In Iwaizumi kramen die Einwohner brauchbare Dinge aus dem Schotter. (17. März)
Keystone
Schutt als Herausforderderung: Australische Helfer im Einsatz in Minamisanriku im Norden von Japan. (17. März)
Schutt als Herausforderderung: Australische Helfer im Einsatz in Minamisanriku im Norden von Japan. (17. März)
Keystone
Auch dieses Geschäft in Tokio hat zum Stromsparen einen Teil seiner Lichter gelöscht. (15. März 2011)
Auch dieses Geschäft in Tokio hat zum Stromsparen einen Teil seiner Lichter gelöscht. (15. März 2011)
Reuters
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Die Zahl der Todesopfer könnte auf mehr als 13'000 steigen , da 8606 Menschen noch vermisst werden. Die Zahl der Verletzten gab die Polizei am Donnerstag mit 2285 an. In den vergangenen Tagen waren kaum noch Überlebende aus den Trümmern gezogen worden.

Am Mittwoch hatte der Bürgermeister der Küstenstadt Ishinomaki in der am stärksten betroffenen Präfektur Miyagi gesagt, die Zahl der Vermissten dort liege wahrscheinlich bei mehr als 10'000. Bereits Samstag hatte es geheissen, allein in der Hafenstadt Minamisanriku in derselben Präfektur würden 10'000 Menschen vermisst.

Am Freitag vergangener Woche hatte das schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans den Nordosten des Landes erschüttert. Es hatte eine Stärke von 9,0. Auf das Beben folgte ein gewaltiger Tsunami. Die Riesenwelle spülte tausende Häuser, Autos und Schiffe weg. Die Zahl der Toten könnte noch weitaus höher liegen, als es die offiziellen Zahlen bislang vermuten lassen.

SDA/raa

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